Mord an der Themse (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bob Clark |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-02-01 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (183 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
London im Jahr 1888. In den engen Gassen von Whitechapel werden Prostituierte auf grausame Weise ermordet, und die Stadt gerät in Angst vor einem Täter, der bald als Jack the Ripper bekannt wird. Sherlock Holmes und sein Begleiter Dr. Watson beginnen, abseits der offiziellen Ermittlungen eigene Nachforschungen anzustellen, in der Baker Street ausgehend von den Details, die den offiziellen Stellen entgehen. Scotland Yard sieht die Einmischung der beiden nur ungern, ist am Ende aber auf ihre Hilfe angewiesen. Je weiter Holmes und Watson vordringen, desto deutlicher wird, dass die Morde nicht nur einer Gasse und einer Gesellschaftsschicht gelten. Die Spur führt in Kreise, die mit Freimaurern und der königlichen Familie verbunden sind, und deutet auf eine Verschwörung hin, die weit über einen einzelnen Täter hinausreicht.
Entstehungsgeschichte
„Mord an der Themse“ entstand 1979 unter der Regie von Bob Clark. In den Hauptrollen sind Christopher Plummer als Sherlock Holmes und James Mason als Dr. Watson zu sehen, an ihrer Seite David Hemmings und Susan Clark.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Kriminalfall, Mystery und Thriller passt zum Stoff: Ein historisch verbürgtes Verbrechen wird mit einer fiktiven Verschwörungshandlung verknüpft, die gesellschaftliche Eliten einbezieht. Damit verschiebt sich der Fokus von der reinen Täterjagd hin zu einer Geschichte über Macht und Vertuschung. Dass ausgerechnet Holmes und Watson als Ermittler eingesetzt werden, gibt dem Stoff eine literarische Rahmung, ohne dass die Handlung selbst auf eine bestimmte Vorlage zurückgeführt wird. Die Anlage – Freimaurer, Königshaus, Scotland Yard, die Straßen von Whitechapel – setzt auf ein Spannungsfeld zwischen offizieller Ordnung und verborgener Schuld.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was Zuschauer solchen Krimi-Mystery-Mischungen entgegenbringen. Seit dem Erscheinungsjahr 1979 sind mittlerweile 46 Jahre vergangen, und der Film steht damit für eine Zeit, in der Verfilmungen um Jack the Ripper gern mit Verschwörungserzählungen und historischem Kolorit angereichert wurden. Innerhalb des Krimigenres markiert er eine Spielart, die weniger auf reine Tätersuche als auf gesellschaftskritische Untertöne setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christopher Plummer als Sherlock Holmes
- James Mason als Dr. Watson
- David Hemmings als Inspector Foxborough
- Susan Clark als Mary Kelly
- Anthony Quayle als Sir Charles Warren
- John Gielgud als Prime Minister
- Frank Finlay als Inspector Lestrade
- Donald Sutherland als Robert Lees
- Geneviève Bujold als Annie Crook
- Chris Wiggins als Dr. Hardy
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Verfügbarkeit
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