Moonlight (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Barry Jenkins |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-10-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 65.046.687 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (7.689 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film erzählt drei Abschnitte aus dem Leben desselben Menschen. Als Kind heißt er Little, wird in Miami von anderen Jungen gejagt und findet Zuflucht bei einem Drogenhändler, der ihm das Schwimmen beibringt — während seine Mutter von demselben Händler kauft.
Als Jugendlicher heißt er Chiron, wird in der Schule gedemütigt und erlebt an einem Strand die einzige Nähe, die der Film zeigt. Als Erwachsener heißt er Black, hat Muskeln, Goldzähne und dasselbe Geschäft übernommen, das ihn als Kind geprägt hat — bis ein Anruf kommt.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Tarell Alvin McCraneys Theaterstück "In Moonlight Black Boys Look Blue" von 2003, das er nach dem Tod seiner Mutter schrieb.
Barry Jenkins verfasste daraus das Drehbuch. Beide sind in Liberty City in Miami aufgewachsen, beide hatten Mütter, die von Crack abhängig waren, und beide erfuhren erst über den Film voneinander. A24 und Plan B Entertainment finanzierten.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in Miami in fünfundzwanzig Tagen, bei einem Budget von rund anderthalb Millionen Dollar.
Drei Darsteller spielen dieselbe Figur, und sie trafen sich während der Dreharbeiten bewusst nicht — keiner sollte einen anderen nachahmen. Die Verbindung entsteht ausschließlich über Haltung und Blick. Jedes der drei Kapitel hat zudem eine eigene Farbgebung: Kameramann James Laxton bildete verschiedene Filmmaterialien nach, sodass sich Hauttöne und Kontrast von Abschnitt zu Abschnitt verschieben.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 65 Millionen Dollar ein und erhielt rund achtundneunzig Prozent zustimmende Besprechungen. Er gewann drei Oscars: bester Film, bestes adaptiertes Drehbuch und Mahershala Ali als bester Nebendarsteller.
Die Bekanntgabe des besten Films geriet zur bekanntesten Panne der Verleihungsgeschichte — zunächst wurde "La La Land" verkündet, dessen Team bereits auf der Bühne stand, bevor der Irrtum aufgeklärt wurde. Er ist der erste Film mit ausschließlich schwarzer Besetzung und der erste mit queerem Gegenstand, der die Hauptkategorie gewann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Trevante Rhodes als Black
- André Holland als Kevin
- Janelle Monáe als Teresa
- Ashton Sanders als Chiron
- Jharrel Jerome als Kevin Age 16
- Alex R. Hibbert als Little
- Jaden Piner als Kevin Age 9
- Naomie Harris als Paula
- Mahershala Ali als Juan
- Shariff Earp als Terrence
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Verfügbarkeit
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