Miss Daisy und ihr Chauffeur (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bruce Beresford |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-12-13 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 7.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 145.793.296 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (1.861 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Atlanta, 1948. Die wohlhabende jüdische Witwe Daisy Werthan bekommt von ihrem Sohn Boolie einen Fahrer gestellt: Hoke Colburn, einen Schwarzen Mann.
Daisy will keinen Chauffeur und lässt ihn das zunächst spüren. Über fünfundzwanzig Jahre hinweg — bis 1973 — ändert sich das langsam. Beide erleben in dieser Zeit die Rassentrennung und den Antisemitismus des amerikanischen Südens, und beide erkennen allmählich, was sie darin gemeinsam haben.
Entstehungsgeschichte
Regie führte der australische Regisseur Bruce Beresford. Das Drehbuch schrieb Alfred Uhry nach seinem eigenen Theaterstück von 1987, für das er den Pulitzer-Preis erhalten hatte.
Jessica Tandy spielt Miss Daisy, Morgan Freeman den Hoke Colburn, Dan Aykroyd den Sohn Boolie.
Produziert wurde der Film von Majestic Films International und The Zanuck Company mit einem Budget von rund 7,5 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Der Film erzählt fast ausschließlich in kurzen Szenen über einen Zeitraum von fünfundzwanzig Jahren. Die großen Ereignisse jener Jahre erscheinen nur am Rand — in Nachrichten, in Bemerkungen, in dem, was am Straßenrand zu sehen ist.
Diese Zurückhaltung ist zugleich seine Stärke und der Punkt, an dem er heute angegriffen wird.
Einordnung & Wirkung
Bei 7,5 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit über 145 Millionen ein, davon 106 Millionen in den Vereinigten Staaten; hinzu kamen 50,5 Millionen aus der Videoauswertung.
1990 gewann er vier Oscars: bester Film, bestes adaptiertes Drehbuch, beste Maske und Jessica Tandy als beste Hauptdarstellerin. Sie war 80 Jahre alt und damit die älteste Preisträgerin in einer regulären Schauspielkategorie.
Die zeitgenössische Kritik lobte vor allem die Darstellungen. Heute wird dem Film überwiegend eine unterkomplexe Behandlung des amerikanischen Rassismus vorgeworfen sowie eine klischeehafte Zeichnung seiner Schwarzen Figuren — ein Urteil, das den Erfolg von 1990 im Rückblick eher erklärt als entschuldigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Morgan Freeman als Hoke Colburn
- Jessica Tandy als Daisy Werthan
- Dan Aykroyd als Boolie Werthan
- Patti LuPone als Florine Werthan
- Esther Rolle als Idella
- Joann Havrilla als Miss McClatchey
- William Hall Jr. als Oscar
- Alvin M. Sugarman als Dr. Weil
- Clarice F. Geigerman als Nonie
- Muriel Moore als Miriam
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