Michael (2011)
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| Regie | Markus Schleinzer |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-14 |
| Einspielergebnis | 15.714 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (148 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünf Monate aus einem Alltag, der keiner sein dürfte: Der zehnjährige Wolfgang lebt im Keller eines unauffälligen Vorstadthauses, gefangen gehalten von dem 35-jährigen Michael. Nach außen wirkt Michael wie ein gewöhnlicher Versicherungskaufmann, hinter heruntergelassenen Rollläden aber zwingt er Wolfgang in ein Regelwerk aus Erlaubnis und Entzug: gemeinsames Abendessen als Zugeständnis, ein Vorrat an Tütensuppen, wenn Michael für ein paar Tage ins Krankenhaus muss. Die erzwungene Ordnung beginnt zu bröckeln, als Wolfgang sich gegen seinen Peiniger aufzulehnen beginnt.
Entstehungsgeschichte
"Michael" entstand 2011 unter der Regie von Markus Schleinzer und ist als Spielfilm angelegt. In den zentralen Rollen stehen Michael Fuith als Michael und David Rauchenberger als Wolfgang, an ihrer Seite Christine Kain und Ursula Strauss.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein Drama, das seinen Stoff ohne Genre-Beiwerk wie Thriller-Spannung oder erklärende Rückblenden erzählt. Die Beschränkung auf einen engen zeitlichen Ausschnitt – fünf Monate eines bereits andauernden Martyriums – verweigert dem Publikum sowohl eine Vorgeschichte als auch die Gewissheit über ein Ende. Dass die Handlung konsequent aus der Perspektive des Alltäglichen erzählt wird, aus Mahlzeiten, Hausarbeit, kleinen Ritualen, macht die zugrunde liegende Gewalt umso deutlicher spürbar, ohne dass sie ausgestellt werden müsste. Die Besetzung mit nur wenigen Figuren unterstreicht die Abgeschlossenheit dieser Welt.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Schnitt von 6,8 bei bislang knapp anderthalbhundert Bewertungen bewegt sich "Michael" auf einer schmalen, aber nicht unbedeutenden Stimmenbasis im mittleren bis oberen Bereich der Skala. Seit dem Erscheinen sind mittlerweile 14 Jahre vergangen, ohne dass sich an der Kompromisslosigkeit des Themas etwas relativiert hätte. Innerhalb des Dramas nimmt der Film eine Position ein, die sich bewusst jeder reißerischen Zuspitzung entzieht und stattdessen auf die beklemmende Wirkung des Beiläufigen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Fuith als Michael
- David Rauchenberger als Wolfgang
- Christine Kain als Mother
- Ursula Strauss als Sister
- Victor Tremmel als Brother in law
- Xaver Winkler als Nephew 1
- Thomas Pfalzmann als Nephew 2
- Markus Hochholdinger als Kollege Kantine
- Mika Sakurai als Tochter
- David Oberkogler als Mag. Ehrnsberger
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Verfügbarkeit
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