Men & Chicken (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anders Thomas Jensen |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-02-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 4.765.472 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (259 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gabriel und Elias sind Brüder, doch abgesehen von der Verwandtschaft verbindet sie wenig: Gabriel ist ein Philosophie-Professor mit Hang zur Melancholie, Elias ein Lebemann, dem es vor allem um Frauen und Bequemlichkeit geht. Der Tod des Vaters bringt beide zusammen, denn eine hinterlassene Videobotschaft offenbart, dass sie adoptiert sind und ihre leiblichen Mütter bei der Geburt starben. Auf der Suche nach ihrem biologischen Vater, einem bekannten Stammzellenforscher, reisen sie auf die Insel Ork. Dort treffen sie auf ihre Halbbrüder Gregor, Josef und Franz, die alles andere als herzlich reagieren. Gabriel und Elias ziehen dennoch in das verfallene Herrenhaus der Familie ein, in der Hoffnung, endlich Antworten auf die Frage ihrer Herkunft zu bekommen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2015 unter der Regie von Anders Thomas Jensen. Zur Besetzung gehören Mads Mikkelsen, David Dencik, Nikolaj Lie Kaas und Søren Malling. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie und Drama zeigt sich bereits in der Ausgangslage: eine Familiengeschichte, die auf einem tragischen Fundament – dem Tod zweier Mütter bei der Geburt – aufbaut, aber durch die grotesken Charaktereigenschaften der Brüder ins Komische gewendet wird. Die Konstellation aus fünf Brüdern mit gemeinsamem, aber abwesendem Vater und unterschiedlichen, verstorbenen Müttern legt eine Erzählung an, die sich um Identität, Abstammung und die Frage handelt, was Familie eigentlich bedeutet. Die Verlagerung der Handlung auf eine abgelegene Insel und in ein heruntergekommenes Herrenhaus verstärkt den Eindruck einer aus der Zeit gefallenen, isolierten Welt, in der sich die Brüder ihrer Herkunft stellen müssen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Zehn Jahre nach seiner Entstehung steht er als eigenständiger Beitrag zur dänischen Tragikomödie da, der Ernstes und Absurdes eng miteinander verknüpft. Innerhalb der Genrekombination aus Komödie und Drama zeigt sich, dass die Geschichte weniger auf reine Unterhaltung als auf eine verschrobene Auseinandersetzung mit Herkunft und Bindung setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mads Mikkelsen als Elias
- David Dencik als Gabriel
- Nikolaj Lie Kaas als Gregor
- Søren Malling als Franz
- Nicolas Bro als Josef
- Ole Thestrup als Flemming Abbott
- Bodil Jørgensen als Ellen Abbott
- Kirsten Lehfeldt als Ingrid Abbott
- Lisbet Dahl als Susan
- Rikke Louise Andersson als Sara
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Verfügbarkeit
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