Mein Vetter Winnie (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jonathan Lynn |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-03-13 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 64.088.552 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.961 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Studenten aus New York fahren durch Alabama und werden verhaftet — sie sollen einen Verkäufer in einem Gemischtwarenladen erschossen haben. Tatsächlich hat einer von ihnen versehentlich eine Dose Thunfisch mitgenommen.
Zur Verteidigung reist Vincent Gambini an, genannt Vinny, Cousin des einen Angeklagten. Er hat die Anwaltsprüfung im sechsten Anlauf bestanden, noch nie einen Fall geführt und trägt Lederjacke. Der Richter erkennt schnell, dass etwas nicht stimmt. Was Vinny rettet, ist seine Verlobte Mona Lisa Vito — gelernte Kfz-Mechanikerin, deren Fachwissen den Fall entscheidet.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Jonathan Lynn, das Drehbuch schrieb Dale Launer. Der Film erschien am 13. März 1992, das Budget lag bei 11 Millionen Dollar.
Joe Pesci spielt Vinny, Ralph Macchio einen der Angeklagten, Marisa Tomei die Verlobte, Fred Gwynne den Richter.
Hinter den Kulissen
Bemerkenswert ist der Ruf des Films unter Juristen. Er wird an amerikanischen Rechtsfakultäten regelmäßig zur Veranschaulichung von Strafprozess- und Beweisrecht gezeigt.
Richter Richard Posner nannte den Inhalt zur Prozessführung besonders ergiebig; der Bundesrichter Joseph F. Anderson bezeichnete Vinnys Kreuzverhör als Lehrbuchbeispiel für richtige Technik. Das ABA Journal führte den Film 2008 auf Platz drei der besten Justizfilme. Fred Gwynne, hierzulande vor allem als Herman Munster bekannt, spielt den Richter — es war eine seiner letzten Rollen.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 64,1 Millionen Dollar ein und übertraf damit die Erwartungen deutlich.
Marisa Tomei gewann den Oscar als beste Nebendarstellerin — eine Entscheidung, über die anschließend jahrelang spekuliert wurde, weil manche einen Verlesungsfehler vermuteten; die Filmakademie hat das mehrfach dementiert.
Die Kritik lag bei 85 Prozent auf Rotten Tomatoes: Das Zusammenspiel von Pesci und Tomei hebe ein vorhersehbares Drehbuch zu einer scharfen und komischen Gerichtssaalkomödie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ralph Macchio als Bill Gambini
- Joe Pesci als Vinny Gambini
- Marisa Tomei als Mona Lisa Vito
- Mitchell Whitfield als Stan Rothenstein
- Fred Gwynne als Judge Chamberlain Haller
- Lane Smith als Jim Trotter III
- Austin Pendleton als John Gibbons
- Bruce McGill als Sheriff Farley
- Maury Chaykin als Sam Tipton
- Paulene Myers als Constance Riley
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