Mein Name ist Nobody (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tonino Valerii |
|---|---|
| Genre | Komödie, Western |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-12-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.091 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jack Beauregard hat seine besten Jahre als Revolverheld hinter sich, und er weiß es. Der Gedanke, die Colts endgültig einzustecken und den Westen zu verlassen, um in Europa einen ruhigen Lebensabend zu verbringen, hat sich bei ihm festgesetzt. Nur fehlt das Geld für die Überfahrt. Genau in diesem Moment taucht ein junger, rätselhafter Abenteurer auf, der sich Nobody nennt und dem alternden Schützen eine Bewunderung entgegenbringt, die rasch lästig wird. Er möchte seinen Helden ein letztes Mal groß sehen: im Kampf gegen die 150 Gesetzlosen der gefürchteten wilden Horde, die bereits Jacks Bruder getötet hat. Die Horde hat dazu eine eigene Meinung, kommt dem zuvor und bietet Nobody Geld, damit er Jack aus dem Weg räumt.
Entstehungsgeschichte
Der Spielfilm entstand 1973, die Regie lag bei Tonino Valerii. Zur Besetzung gehören Terence Hill und Henry Fonda, dazu Jean Martin und R.G. Armstrong. Für Zuschauer ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als Komödie und Western zugleich angelegt, arbeitet die Geschichte mit einer doppelten Figurenzeichnung: hier der müde Profi, der abtreten will, dort der junge Nachrücker, der ihn ausgerechnet dadurch ehrt, dass er ihn in eine letzte, aussichtslos wirkende Konfrontation drängt. Der komische Ton entsteht weniger aus Gags als aus diesem Gefälle zwischen Wollen und Sollen. Dass die Gegenseite den Bewunderer kaufen will, verschiebt die Anlage noch einmal und macht aus der Heldenverehrung eine offene Frage.
Einordnung & Wirkung
Eine vierstellige Zahl an Stimmen ergibt einen Schnitt von 7,3 von 10. Das ist ein deutlich positiver Wert bei einer überschaubaren, aber tragfähigen Beteiligung, ein Ergebnis, das eher auf ein treues als auf ein breites Publikum hindeutet. 53 Jahre nach dem Erscheinen liest sich der Film als Beitrag zu einem Western, der seine eigenen Rituale mitverhandelt; die Komödie liefert dafür die Distanz. Wer den Genremix sucht, findet hier eine Variante, die den Ernst des Western nicht wegwirft, sondern ihn ausstellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Terence Hill als Nobody
- Henry Fonda als Jack Beauregard
- Jean Martin als Sullivan
- R.G. Armstrong als Honest John
- Karl Braun als Jim
- Leo Gordon als Red
- Steve Kanaly als False barber
- Geoffrey Lewis als Leader of the Wild Bunch
- Neil Summers als Squirrel
- Piero Lulli als Sheriff
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Verfügbarkeit
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