Der Tod ritt dienstags (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tonino Valerii |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-12-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (160 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Kleinstadt Clifton hat Scott Mary keinen leichten Stand. Weil sein Vater unbekannt ist, wird er von den Bewohnern als Mensch zweiter Klasse behandelt, dem nur die schmutzigen Aufgaben bleiben. Das ändert sich mit der Ankunft von Frank Talby, einem alternden Revolverhelden, der in dem jungen Mann Potenzial erkennt. Talby nimmt sich Scott an, macht ihn zum Schützen und nutzt ihn zugleich als Werkzeug, um sich selbst zum Herrscher über die Stadt aufzuschwingen. Für Scott wird daraus ein Konflikt: Er muss abwägen, wie weit seine Loyalität zu dem Mann reicht, der ihn geformt hat, und wo eigene Werte beginnen, die sich mit dessen Machtanspruch nicht mehr vertragen.
Entstehungsgeschichte
"Der Tod ritt dienstags" entstand 1967 unter der Regie von Tonino Valerii. In den Hauptrollen sind Giuliano Gemma als Scott Mary und Lee Van Cleef als Frank Talby zu sehen, ergänzt durch Walter Rilla und Ennio Balbo. Der Western ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte folgt einem klassischen Muster des Genres: ein Außenseiter, der von einem erfahrenen Revolvermann ausgebildet wird und dabei lernt, dass Waffenkönnen und moralische Führung zwei verschiedene Dinge sind. Die Konstellation zwischen dem jungen Scott und dem gealterten Talby erlaubt es, das Thema Lehrer und Schüler mit der Frage nach Machtmissbrauch zu verknüpfen. Dass Scott zunächst als Außenseiter ohne Familienanschluss eingeführt wird, gibt seiner späteren Wahl zwischen Loyalität und eigenem moralischem Kompass zusätzliches Gewicht. Die Besetzung mit Giuliano Gemma und Lee Van Cleef stellt zwei Generationen des Western-Kinos jener Zeit gegenüber, was der Mentor-Schüler-Beziehung eine zusätzliche Ebene verleiht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breit dokumentierten Bereich. Seit der Entstehung 1967 sind inzwischen deutlich mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Titel klar in die klassische Phase des europäischen Western-Kinos jener Dekade einordnet. Innerhalb des Genres steht er für eine Spielart, die weniger auf große Duelle als auf die Beziehung zwischen zwei ungleichen Figuren setzt und daraus ihre Spannung zieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Giuliano Gemma als Scott Mary
- Lee Van Cleef als Frank Talby
- Walter Rilla als Murph Allan Short
- Ennio Balbo als Turner, Banker
- Lukas Ammann als Judge Cutcher
- Andrea Bosic als Abel Murray
- José Calvo als Blind Bill
- Giorgio Gargiullo als Sheriff Nigel
- Yvonne Sanson als Vivien Skill
- Christa Linder als Gwen
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Verfügbarkeit
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