Mein liebster Alptraum (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anne Fontaine |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-11-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (265 Stimmen) |
Worum es geht
Sie lebt mit Mann und Sohn in einer eleganten Wohnung gegenüber dem Park, leitet eine angesehene Stiftung für zeitgenössische Kunst und verkehrt in Kreisen, die bis zum Kulturminister reichen. Er haust mit seinem Sohn in einem Lieferwagen, schlägt sich mit Gelegenheitsjobs und Sozialhilfe durch, kennt jede Spirituosenmarke aus eigener Erfahrung und hat mehrere Jahre im Gefängnis verbracht. Zwei Leben, die einander eigentlich nie begegnen sollten, treffen aufeinander, weil ihre beiden Söhne unzertrennlich sind. Die beiden Erwachsenen können sich kaum ausstehen, doch mit der Zeit zeigt sich, was hinter dieser Abneigung tatsächlich steckt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2011 unter der Regie von Anne Fontaine. In den Hauptrollen stehen sich Isabelle Huppert und Benoît Poelvoorde gegenüber, unterstützt von André Dussollier und Virginie Efira. Es handelt sich um eine Komödie, freigegeben ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangslage ist auf größtmöglichen Kontrast angelegt: Bildung gegen Straße, Institution gegen Improvisation, Kontrolle gegen Impulsivität. Die Komödie lebt von dieser Reibung zweier Milieus, die sich normalerweise nicht kreuzen würden, und nutzt die Kinder als Bindeglied, das die Erwachsenen zusammenzwingt. Dass ausgerechnet die Nachkommen unzertrennlich sind, während die Eltern sich ablehnen, liefert die komödiantische Grundspannung und deutet zugleich an, dass der Film am Ende eine versöhnlichere oder aufschlussreiche Wendung sucht. Die Besetzung mit Huppert und Poelvoorde spiegelt diesen Gegensatz auch schauspielerisch: eine für zurückhaltende, präzise Rollen bekannte Darstellerin trifft auf einen Komiker mit robusterem Spielstil.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,4 von 10 Punkten bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren bis unteren Bereich der Publikumsgunst. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich daran nach vorliegenden Zahlen viel geändert hätte. Innerhalb der Komödie reiht er sich in eine Tradition von Geschichten ein, die soziale Gegensätze zum komischen Motor machen, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine besondere Auszeichnung dieses Ansatzes ablesen ließe.
Bilder






Besetzung & Stab
- Isabelle Huppert als Agathe Novic
- Benoît Poelvoorde als Patrick Demeuleu
- André Dussollier als François Dembreville
- Virginie Efira als Julie
- Donatien Suner als Adrien, son of Agathe and François
- Corentin Devroey als Tony, Patrick's son
- Aurélien Recoing als Thierry
- Samir Guesmi als DDASS inspector
- Éric Berger als Sébastien
- Philippe Magnan als Principal of Henri IV college
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Verfügbarkeit
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