Die Unschuldigen (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anne Fontaine |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-02-10 |
| Einspielergebnis | 1.063.893 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (432 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Polen im Dezember 1945. Mathilde Beaulieu arbeitet als junge Assistenzärztin für das Rote Kreuz und versorgt französische Überlebende, bevor diese in die Heimat zurückgebracht werden. Eines Tages bittet eine polnische Ordensschwester sie um Hilfe. Mathilde zögert zunächst, folgt der Frau dann aber in ihr Kloster, in dem dreißig Benediktinerinnen abgeschieden von der Außenwelt leben.
Dort stößt sie auf eine Lage, mit der niemand gerechnet hat: Mehrere Nonnen sind unter dramatischen Umständen schwanger geworden und stehen kurz vor der Entbindung. Zwischen der Ärztin, die nicht an Gott glaubt und rational denkt, und den Schwestern, die an den Regeln ihrer Berufung festhalten, entstehen vielschichtige Beziehungen. Eine drohende Gefahr verschärft diese Spannungen zusätzlich, und wie die Frauen damit umgehen, trägt die weitere Handlung.
Entstehungsgeschichte
Anne Fontaine führte bei diesem Spielfilm Regie, der 2016 erschien. Die Hauptrollen verteilen sich auf Lou de Laâge, Agata Buzek, Agata Kulesza und Vincent Macaigne. Dass drei Schauspielerinnen und nur ein Schauspieler die erste Reihe der Besetzung bilden, entspricht einer Geschichte, deren Zentrum ein Kloster voller Frauen und eine junge Ärztin sind.
Der Stoff beruht auf wahren Begebenheiten.
Hinter den Kulissen
Drama und Historie bilden den Rahmen. Die historische Einbettung ist präzise gesetzt: ein Dezember in Polen, ein Hilfseinsatz des Roten Kreuzes, Menschen, die auf ihre Rückkehr nach Frankreich warten. Das Drama entsteht aus dem, was die Frauen im Kloster erlebt haben und nun allein nicht mehr bewältigen können.
Erzählerisch lebt der Film von einem klaren Gegensatz. Auf der einen Seite steht eine Figur, die Probleme medizinisch und vernunftgeleitet angeht, auf der anderen eine Gemeinschaft, deren Leben von Glauben, Gehorsam und Verborgenheit bestimmt ist. Der Film stellt diese Welten nicht gegeneinander aus, sondern lässt sie in einer Notlage aufeinander angewiesen sein.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung klar im oberen Bereich. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich, die Bewertung stützt sich also auf ein überschaubares, aber nicht mehr kleines Publikum.
Zehn Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen historischen Dramen, die ein Kapitel des Jahres 1945 aus der Perspektive von Frauen erzählen, deren Erfahrungen hinter Klostermauern verborgen bleiben sollten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lou de Laâge als Mathilde Beaulieu
- Agata Buzek als Nun Maria
- Agata Kulesza als Mother Superior
- Vincent Macaigne als Samuel
- Joanna Kulig als Nun Irena
- Eliza Rycembel als Teresa
- Katarzyna Dąbrowska als Nun Anna
- Anna Próchniak als Zofia
- Helena Sujecka als Ludwika
- Mira Maludzińska als Bibiana
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Verfügbarkeit
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