Aurélien Recoing
Werdegang
Aurélien Recoing wurde am 5. Mai 1958 in Paris geboren, als Sohn des Puppenspielers Alain Recoing und Bruder von Éloi, Blaise und David Recoing, die ebenfalls im künstlerischen Bereich tätig sind. Er begann seine Schauspielausbildung 1974 am Cours Florent, studierte danach am Quartier d'Ivry und trat 1977 in das Conservatoire national supérieur d'art dramatique in Paris ein, wo er bei Jean-Pierre Miquel und Antoine Vitez lernte. Neben zahlreichen Theaterarbeiten, für die er 1989 den Prix Gérard Philipe erhielt, führte er auch selbst Regie bei Bühnenstücken. Seinen Einstieg ins Filmgeschäft gab er 1980, breitere Bekanntheit erlangte er 2001 durch „Die Zeit vergeht“ von Laurent Cantet. In den folgenden Jahren wirkte er sowohl in großen Produktionen als auch in Arthouse-Filmen mit. Später wandte er sich auch der Regie zu und drehte einen Kurzfilm sowie einen in Arbeit befindlichen Spielfilm.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind fünf Spielfilme mit Aurélien Recoing als Schauspieler verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 2006 bis 2013, decken also eine Spanne von sieben Jahren ab. Genrelich zeigt sich eine breite Streuung zwischen Drama, Action, Thriller, Krimi, Horror und Liebesfilm, was auf ein vielseitiges Wirken zwischen Genrekino und ernsteren Stoffen hindeutet. Zu den Titeln zählen „Blau ist eine warme Farbe“, „13 Tzameti“, „Counter Investigation - Kein Mord bleibt ungesühnt“, „Switch - Ein mörderischer Tausch“ und „Die Horde“.
Einordnung
Die fünf bei uns gelisteten Filme erhalten Bewertungen zwischen 5,9 und 7,1 von 10, im Schnitt 6,6 von 10 – ein solides, aber nicht überragendes Niveau. Der älteste erfasste Titel liegt 48 Jahre nach seinem Geburtsjahr, der jüngste 55 Jahre danach. Damit deckt der Katalog nur einen kleinen Ausschnitt seiner insgesamt deutlich umfangreicheren Filmografie ab.