Mein Leben ohne mich (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Isabel Coixet |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-03-07 |
| Budget | 2.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (515 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ann ist erst 23 und Mutter zweier kleiner Mädchen, Penny und Patsy. Verheiratet ist sie mit Don, der Schwimmbecken baut. Nachts putzt sie an einer Universität, an der sie selbst nie wird studieren können, und die Familie wohnt in einem Wohnwagen im Garten von Anns Mutter. Zu ihrem Vater hält sie zwangsläufig Abstand, er sitzt seit zehn Jahren im Gefängnis.
Nachdem es ihr schlecht gegangen ist, erfährt Ann, dass sie Eierstockkrebs hat. Die Krankheit hat den Magen erreicht und wird bald die Leber befallen; ihr bleiben höchstens drei Monate. Sie erzählt niemandem davon und spricht stattdessen von einer Blutarmut. Dann schreibt sie eine Liste mit allem, was sie immer tun wollte und wofür nie Zeit oder Gelegenheit war. Sie macht sich daran, diese Wünsche zu erfüllen, und stellt sich dabei vor, wie das Leben ohne sie weitergehen wird.
Entstehungsgeschichte
Isabel Coixet inszenierte den Film, der 2003 erschienen ist. Sarah Polley spielt die Hauptrolle, an ihrer Seite stehen Amanda Plummer, Scott Speedman und Mark Ruffalo.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm lauten die beiden Genres, und die Reihenfolge ist aufschlussreich. Im Zentrum steht nicht eine Liebesgeschichte, sondern eine Frau, die ihre verbleibende Zeit ordnet. Die Liste ist dabei ein erzählerisches Gerüst, das dem Film eine klare Struktur gibt: Jeder Punkt kann eine Episode bilden, jede Episode eine Begegnung. Dass Ann ihre Diagnose verschweigt, verschiebt das Gewicht auf ihre Innenwelt, denn die Menschen um sie herum wissen nicht, was sie sieht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,1 von 10 ist mäßig positiv, auf einer Basis von einigen hundert Stimmen. Der Wert wirkt zurückhaltend für einen Stoff, der emotional stark aufgeladen ist, was auf ein geteiltes Publikum hindeuten kann. Seit 2003 sind 23 Jahre vergangen. Im Genre steht der Film für die leise Variante des Krankheitsdramas, die auf Alltag und Wünsche setzt statt auf Kliniken und Verlauf.
Bilder





Besetzung & Stab
- Sarah Polley als Ann
- Amanda Plummer als Laurie
- Scott Speedman als Don
- Mark Ruffalo als Lee
- Leonor Watling als Neighbor Ann
- Debbie Harry als Ann's Mother
- Maria de Medeiros als Hairdresser
- Julian Richings als Dr. Thompson
- Jessica Amlee als Penny
- Kenya Jo Kennedy als Patsy
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Verfügbarkeit
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