Elegy oder die Kunst zu lieben (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Isabel Coixet |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-08-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 13.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.894.347 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (316 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
David ist über fünfzig, hat einen Lehrstuhl an einer Universität und eine Schwäche für unverbindliche Affären. Geprägt von der sexuellen Freiheit an amerikanischen Hochschulen in den sechziger Jahren, nutzt er seit mehr als dreißig Jahren die Möglichkeiten, die ihm seine Stellung bietet. Feste Beziehungen geht er bewusst nicht ein.
In seinem Kurs für Literaturkritik sitzen viele junge Frauen, doch eines Tages betritt Consuela den Raum, eine Studentin von Anfang zwanzig, und damit ändert sich alles. Sie zieht Davids Aufmerksamkeit auf sich wie ein Kunstwerk, und der Wunsch, sie zu besitzen, wird für ihn fast zur Besessenheit. Zwischen den beiden entsteht jedoch mehr als Leidenschaft. Zum ersten Mal in seinem Leben ringt der Professor mit Ängsten, Eifersucht und Unsicherheit, Gefühle, die ihn zusammen mit dem Schicksal daran hindern, seine erste wirkliche Liebesgeschichte in Ruhe zu erleben.
Entstehungsgeschichte
Isabel Coixet übernahm die Regie bei diesem Liebesdrama aus dem Jahr 2008. Penélope Cruz, Ben Kingsley, Patricia Clarkson und Peter Sarsgaard bilden die Besetzung. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm verbinden sich hier zu einer Geschichte, die weniger von Romantik als von Verunsicherung erzählt. Im Zentrum steht ein Mann, der glaubt, sein Leben im Griff zu haben, und erst spät erfährt, was Bindung bedeutet.
Die Anlage lebt von deutlichen Gegensätzen: Alter und Jugend, Lehrender und Lernende, jahrzehntelange Unverbindlichkeit und plötzliche Abhängigkeit. Dass David ausgerechnet Literaturkritik lehrt, passt zu einer Figur, die gewohnt ist, zu beobachten und zu bewerten, und nun selbst zum Gegenstand der eigenen Gefühle wird. Sein Blick auf Consuela als Kunstwerk zeigt zunächst eine besitzergreifende Haltung, die im Verlauf auf die Probe gestellt wird. Der Hinweis auf das Schicksal deutet an, dass äußere Ereignisse die Beziehung zusätzlich belasten.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,3 von 10 bei einigen hundert Stimmen spricht für eine eher positive, aber keineswegs einhellige Aufnahme.
Achtzehn Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jener Spielart des Liebesdramas, die eine Beziehung mit großem Altersunterschied nicht verklärt, sondern die Unsicherheiten und Abhängigkeiten in den Mittelpunkt stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Penélope Cruz als Consuela Castillo
- Ben Kingsley als David Kepesh
- Patricia Clarkson als Carolyn
- Peter Sarsgaard als Kenneth Kepesh
- Dennis Hopper als George O'Hearn
- Sonja Bennett als Beth
- Chelah Horsdal als Susan Reese
- Shaker Paleja als Kris Banjee
- Charlie Rose als Charlie Rose
- Kris Pope als Consuela's Brother
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Verfügbarkeit
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