Mein bester Freund (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martín Deus |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-11-08 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 14.193 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (231 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lorenzo ist ein nachdenklicher Teenager, der mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder in einer kleinen Stadt im argentinischen Patagonien lebt. Lieber liest er und grübelt über sich und die Welt, als draußen unterwegs zu sein. Diese ruhige Ordnung gerät ins Wanken, als Caito vor der Tür steht, Sohn des besten Freundes von Lorenzos Vater. Weil dieser nach einem schweren Unfall im Krankenhaus liegt, nimmt die Familie den Jungen bei sich auf. Caito ist nur ein Jahr älter, aber sonst das Gegenteil von Lorenzo: Er arbeitet auf dem Bau, trägt Tätowierungen an beiden Armen und interessiert sich mehr fürs Trinken als für Bücher. Trotzdem, oder gerade deswegen, fühlt sich Lorenzo zunehmend zu ihm hingezogen. Als Caito Ärger mit den Eltern bekommt, stellt sich Lorenzo schützend vor ihn, und nach einer durchzechten Nacht kümmert er sich rührend um ihn. Dann vertraut Caito ihm ein Geheimnis an, das die Geschichte in eine neue Richtung lenkt.
Entstehungsgeschichte
„Mein bester Freund“ entstand 2018 unter der Regie von Martín Deus. In den Hauptrollen sind Angelo Mutti Spinetta als Lorenzo und Lautaro Rodríguez als Caito zu sehen, außerdem wirken Guillermo Pfening und Mariana Anghileri mit. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm deutet an, dass es hier weniger um äußere Konflikte als um innere Regungen geht, um das langsame Wachsen von Nähe zwischen zwei sehr unterschiedlichen jungen Männern. Die gegensätzliche Anlage der beiden Figuren, der belesene, zurückhaltende Lorenzo und der körperlich robuste, wilde Caito, schafft eine klassische Konstellation, in der Anziehung aus Differenz entsteht. Dass die Handlung in einer kleinen, abgelegenen Stadt in Patagonien angesiedelt ist, verstärkt das Gefühl von Enge und Beobachtung, dem sich die Figuren gegenübersehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breiten Rezeptionsfeld. Seit seinem Erscheinen 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was ihn zeitlich bereits als abgeschlossenes Werk innerhalb des Coming-of-Age-Dramas mit queerem Unterton erscheinen lässt, einem Genre, das oft von genau solchen leisen, langsam erzählten Annäherungen lebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Angelo Mutti Spinetta als Lorenzo
- Lautaro Rodríguez als Caíto
- Guillermo Pfening als Andrés
- Mariana Anghileri als Camila
- Benicio Mutti Spinetta als Lucas
- Romana Aleksandra Gulich als Graciana
- Renata Lizzi als Candela
- Maite Lucía Valero als Mora
- Irina Misisco als Luchi
- Valentín Oliva
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Verfügbarkeit
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