Mars Express (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jérémie Périn |
|---|---|
| Genre | Animation, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-11-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 7.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.455.713 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (588 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 2200 nehmen die hartnäckige Privatdetektivin Aline Ruby und ihr Partner Carlos Rivera, ein Androide, den Auftrag eines reichen Geschäftsmanns an: Sie sollen auf der Erde eine bekannte Hackerin festsetzen. Zurück auf dem Mars führt sie ein neuer Fall in die Tiefen von Noctis, der Hauptstadt des Planeten. Gesucht wird Jun Chow, eine Studentin der Kybernetik, die verschwunden ist. Noctis ist die Stadt der beiden Ermittler, eine libertäre Utopie, die erst durch die Fortschritte in der Robotik möglich wurde und als Sinnbild einer auf die Sterne gerichteten Zukunft dient. Je weiter die Ermittlungen reichen, desto tiefer geraten Aline und Carlos in die dunklen Seiten ihrer Stadt: korrupte Institutionen, illegale Geschäfte, Gehirnfarmen, übermächtige Konzerne. Zugleich haben kybernetisch aufgerüstete Killer Jun Chow ins Visier genommen. Es beginnt ein Wettlauf um eine junge Frau, die ohne ihr Wissen ein Geheimnis trägt, das das fragile Gleichgewicht ihrer Zivilisation bedrohen könnte.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm von Jérémie Périn stammt aus dem Jahr 2023. Die Stimmen gehören Léa Drucker, Mathieu Amalric, Daniel Njo Lobé und Marie Bouvet. Freigegeben ist er ab 16 Jahren, was bei einem Animationsfilm bereits anzeigt, dass hier kein Kinderprogramm vorliegt.
Hinter den Kulissen
Animation, Science Fiction und Thriller ergeben eine Kombination, die die gezeichnete Form für eine Zukunftswelt nutzt, die sich mit realen Mitteln schwer bauen ließe. Die Handlung folgt dem Muster der Detektivgeschichte: ein Auftrag, ein Verschwinden, eine Suche, die Schicht um Schicht die Stadt freilegt. Dass Noctis als libertäre Utopie beschrieben wird und zugleich Korruption, Schmuggel und Gehirnfarmen beherbergt, deutet auf eine Geschichte, die ihre Zukunftsvision von innen heraus befragt. Der Partner als Androide verlegt die Frage nach Mensch und Maschine direkt ins Ermittlerduo.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,5 von 10 ist ein ordentlicher Wert, die Bewertungsbasis liegt mit wenigen hundert Stimmen allerdings noch niedrig. Drei Jahre nach dem Erscheinen ist der Film damit ein junger Titel, dessen Stellung sich noch bildet. Innerhalb der Science Fiction steht er für die Verbindung von Zukunftsentwurf und Kriminalfall, in der die Welt selbst zum Gegenstand der Ermittlung wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Léa Drucker als Aline Ruby (voice)
- Mathieu Amalric als Chris Royjacker (voice)
- Daniel Njo Lobé als Carlos Rivera (voice)
- Marie Bouvet als Roberta Williams (voice)
- Sébastien Chassagne als Inspecteur Simon Gordaux (voice)
- Marthe Keller als Beryl (voice)
- Geneviève Doang als Jun Chow / Jun Chow 2 (voice)
- Thomas Roditi als LEM (voice)
- Thierry Jahn als Vlasek / Vendeur / Homme du bar (voice)
- Serge Faliu als Faux M. Chow / Père de Jun / Reporter / Technicien (voice)
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Verfügbarkeit
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