Madre (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Aaron Burns |
|---|---|
| Genre | Thriller, Horror |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (105 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Diana Prieto ist schwanger und mit der Betreuung ihres autistischen Sohnes Martín zunehmend überfordert. Ihr Mann Tomás arbeitet monatelang in Asien und ist keine Stütze im Alltag, Unterstützung im Haushalt fehlt völlig. Kurz vor dem völligen Zusammenbruch taucht Luz auf, eine Frau aus den Philippinen, die als Haushaltshilfe und Betreuerin für Martín anheuert. Unter ihrer Obhut macht der Junge rasche Fortschritte, doch die Verständigung läuft ausschließlich auf Filipino, einer Sprache, die Diana nicht versteht. Aus dieser Sprachbarriere erwächst Misstrauen: Diana beginnt zu vermuten, dass Luz mit voodooartigen Praktiken Martín gegen sie aufbringt und ihn in etwas verwandelt, das weit über kindliche Verhaltensänderungen hinausgeht.
Entstehungsgeschichte
„Madre“, im Original „Mother“, entstand 2016 unter der Regie von Aaron Burns. Der Spielfilm vereint Thriller- und Horrorelemente und ist ab 16 Jahren freigegeben. In den zentralen Rollen sind Daniela Ramírez als Diana und Cristobal Tapia Montt zu sehen, ergänzt durch Ignacia Allamand und Nicolás Durán.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte setzt auf ein Kammerspiel im häuslichen Umfeld: eine erschöpfte Mutter, ein Kind mit besonderen Bedürfnissen, eine fremde Frau mit undurchsichtigen Motiven. Die Kombination aus Thriller und Horror erlaubt es, das Misstrauen zunächst psychologisch aufzubauen, bevor übernatürliche Deutungen wie Voodoo ins Spiel kommen. Die Sprachbarriere zwischen Diana und Luz ist dabei mehr als ein Nebenmotiv: Sie macht Kommunikation unmöglich und lässt offen, ob Dianas Verdacht auf realer Bedrohung oder auf Überforderung und Isolation beruht. Die Abwesenheit des Vaters verstärkt das Gefühl, dass Diana in ihrem eigenen Haus zunehmend allein und ausgeliefert ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Madre“ im soliden Mittelfeld für Genrebeiträge dieser Art. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, ohne dass der Film eine breitere Bewertungsgrundlage aufgebaut hätte, was auf eine eher begrenzte Bekanntheit hindeutet. Innerhalb des Horror-Thriller-Spektrums reiht er sich in eine Reihe von Filmen ein, die familiäre Überforderung mit unheimlichen, kulturell fremd codierten Bedrohungen verknüpfen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Daniela Ramírez als Diana
- Cristo Montt als Tomás
- Ignacia Allamand als Catalina
- Nicolás Durán als David
- Elvira Cristi als Earrings Vendor
- Cristián Carvajal als Dr. Avallán
- Igal Furman als Dr. Veloz
- Gabriel Urzúa als Oscar
- Fernando Alé als Driver
- Steffi Lutz als Lover
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Verfügbarkeit
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