Madagascar (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eric Darnell |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Animation, Komödie, Familie |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-05-25 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 75.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 542.064.525 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (12.010 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier Tiere leben im Central Park Zoo in New York: der Löwe Alex, der als Publikumsliebling täglich posiert, das Zebra Marty, das Nilpferd Gloria und die Giraffe Melman. Marty wird vierzig und will wissen, wie die Wildnis aussieht — er bricht nachts aus, die anderen suchen ihn, und alle vier landen in Handschellen am Bahnhof.
Auf dem Transport zurück nach Afrika gehen ihre Kisten über Bord und stranden auf Madagaskar. Dort zeigt sich, dass keiner von ihnen für die Natur ausgerüstet ist: Alex bekommt zum ersten Mal Hunger, und seine Freunde sind das Nächstliegende, was nach Nahrung aussieht.
Entstehungsgeschichte
DreamWorks entwickelte den Film als Gegenentwurf zu den erzählerisch ambitionierteren Produktionen der Zeit: Die Regisseure Eric Darnell und Tom McGrath legten ihn ausdrücklich als schnelle Komödie im Geist der Zeichentrickkurzfilme von Chuck Jones und Tex Avery an.
Die Pinguine waren als Nebenfiguren geplant und bekamen nach Testvorführungen mehr Raum; sie wurden anschließend zur bekanntesten Erfindung der Reihe und erhielten eine eigene Fernsehserie sowie einen eigenen Kinofilm.
Hinter den Kulissen
Die Figuren sind bewusst überzeichnet gestaltet — mit übergroßen Köpfen und stark verformbaren Körpern, die sich wie im klassischen Zeichentrick stauchen und strecken lassen. Das war eine Abkehr von der zu dieser Zeit vorherrschenden realistischeren Computeranimation.
Die Musik stammt von Hans Zimmer, ergänzt um Popstücke. Der Einsatz von "I Like to Move It" wurde so eng mit dem Film verbunden, dass das rund zehn Jahre ältere Stück erneut in die Charts kam. Für die Bewegungen der Tiere studierte das Team Aufnahmen aus Zoos, verzichtete aber bewusst auf anatomische Genauigkeit zugunsten der Komik.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 556 Millionen Dollar ein und begründete eine Reihe mit drei Kinofilmen sowie mehreren Ablegern.
Die Kritik war gespalten: Gelobt wurden Tempo und Nebenfiguren, bemängelt eine dünne Handlung. Kommerziell war er für DreamWorks Animation von erheblicher Bedeutung, weil er neben "Shrek" eine zweite tragfähige Marke etablierte. Bemerkenswert bleibt der Kern des Films, der im Trubel meist übersehen wird: die Frage, ob ein Tier, das sein ganzes Leben in Gefangenschaft verbracht hat, in Freiheit überhaupt überleben könnte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ben Stiller als Alex (voice)
- Chris Rock als Marty (voice)
- David Schwimmer als Melman (voice)
- Jada Pinkett Smith als Gloria (voice)
- Sacha Baron Cohen als King Julien (voice)
- Cedric the Entertainer als Maurice (voice)
- Andy Richter als Mort (voice)
- Tom McGrath als Skipper / Fossa / Panicky Man on Subway (voice)
- Christopher Knights als Private (voice)
- Chris Miller als Kowalski (voice)
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Verfügbarkeit
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