Macario (1960)
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| Regie | Roberto Gavaldón |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-06-09 |
| TMDB-Bewertung | 8,7 (221 Stimmen) |
Worum es geht
Macario ist ein armer Bauer, dessen einziger Wunsch es ist, an einem Tag der Toten endlich einmal satt zu werden. Seine Frau brät ihm dafür heimlich einen ganzen Truthahn. Bevor er ihn essen kann, treten ihm nacheinander drei Gestalten entgegen: der Teufel, Gott und der Tod. Jeder bittet ihn, von seinem Essen abzugeben, doch Macario teilt nur mit dem Tod. Als Gegenleistung erhält er eine Flasche Wasser, die jede Krankheit heilen kann. Mit dieser Gabe wird er bald wohlhabender als der Dorfarzt und gerät damit ins Blickfeld der gefürchteten Inquisition.
Entstehungsgeschichte
Der mexikanische Film entstand 1960 unter der Regie von Roberto Gavaldón. In den Hauptrollen sind Ignacio López Tarso, Pina Pellicer, Enrique Lucero und Mario Alberto Rodríguez zu sehen. Es handelt sich um ein Drama mit fantastischen Elementen, das seine Geschichte um eine übernatürliche Begegnung herum aufbaut.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Fantasy erlaubt es der Geschichte, ein sehr irdisches Problem – Hunger und Armut – mit übernatürlichen Figuren wie Teufel, Gott und Tod zu verknüpfen. Dass ausgerechnet der Tod zur zentralen Gegenfigur wird, mit dem ein Handel geschlossen wird, verweist auf den Bezug zum Tag der Toten, der im Zentrum der Handlung steht. Die Erzählung folgt dem Muster eines Volksmärchens: Eine einfache Gestalt erhält eine übernatürliche Gabe, deren Gebrauch sie zwangsläufig in Konflikt mit weltlichen Autoritäten bringt, hier in Gestalt der Inquisition. Diese Anlage macht aus der persönlichen Notlage eines Einzelnen eine größere Erzählung über Armut, Macht und die Grenzen dessen, was einem Menschen zusteht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 8,7 gehört der Film zu den hoch eingeschätzten Titeln seines Genres, wenngleich die Bewertungsbasis mit gut zwei Hundert abgegebenen Stimmen vergleichsweise schmal bleibt. Seit der Entstehung 1960 sind mittlerweile 65 Jahre vergangen, was den Film klar in eine frühe Phase des mexikanischen Kinos einordnet. Innerhalb der Kombination aus Drama und Fantasy nimmt er mit seiner volkstümlichen, an Legenden angelehnten Erzählweise eine eigenständige Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ignacio López Tarso als Macario
- Pina Pellicer als Esposa de Macario
- Enrique Lucero als La muerte
- Mario Alberto Rodríguez als Don Ramiro
- José Gálvez als El Demonio
- Eduardo Fajardo als Virrey
- Consuelo Frank als Virreina
- José Dupeyrón
- Celia Tejeda als Chona
- Luis Aceves Castañeda als Verdugo infartado (uncredited)
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