Lügen haben kurze Beine (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Shawn Levy |
|---|---|
| Genre | Familie, Komödie, Abenteuer |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-02-08 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 52.970.014 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (909 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jason Shepherd gilt als notorischer Lügner – ein Ruf, der ihm ausgerechnet dann zum Verhängnis wird, als er die Wahrheit sagt. Sein Schulheft mit Aufsätzen bleibt im Auto des Filmproduzenten Marty Wolf liegen, und Wolf verfilmt die darin enthaltene Geschichte. Dass der Aufsatz von ihm stammt, glaubt Jason daraufhin niemand. Also macht er sich nach Hollywood auf, um eine gütliche Einigung zu erreichen. Hollywood ist für ihn dabei kein Sehnsuchtsort, sondern schlicht die Adresse, an der sein Problem sitzt. Die Ausgangslage ist damit eine Beweisfrage: Der Junge besitzt die Wahrheit, aber keine Glaubwürdigkeit, und der Erwachsene hat beides in der Hand.
Entstehungsgeschichte
Shawn Levy inszenierte den 2002 erschienenen Film. Frankie Muniz, Paul Giamatti, Amanda Bynes und Amanda Detmer sind besetzt; die Aufstellung stellt einer jungen Hauptfigur einen erwachsenen Gegenspieler und Unterstützung auf Augenhöhe gegenüber. Für Zuschauer ab sechs Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drei Genres – Familie, Komödie und Abenteuer – teilen sich die Aufgabe. Familie legt den Adressaten fest, Abenteuer sorgt dafür, dass die Auseinandersetzung nicht am Küchentisch stattfindet, sondern eine Reise verlangt, und die Komödie liefert die Mittel. Denn ein Kind hat gegen einen etablierten Erwachsenen keine gewöhnlichen Möglichkeiten; es muss zu unkonventionellen greifen. Dass der Gegenspieler ein Filmproduzent ist, verlegt den Streit zudem an einen Ort, an dem Geschichten ohnehin die Währung sind. Bemerkenswert ist die Umkehrung im Zentrum: Erzählt wird nicht vom Lügen, sondern von den Kosten eines Rufs, den man sich selbst eingebrockt hat und der weiterwirkt, wenn er längst nicht mehr zutrifft.
Einordnung & Wirkung
5,9 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ergeben einen Wert knapp unter der Mitte, wie er bei Filmen häufig auftritt, die sich klar an ein junges Publikum richten und von einem breiteren Feld mitbewertet werden. 24 Jahre nach dem Erscheinen bleibt eine Familienkomödie, deren Konflikt aus einem sehr grundsätzlichen Problem besteht: der Frage, wem geglaubt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Frankie Muniz als Jason Shepherd
- Paul Giamatti als Marty Wolf
- Amanda Bynes als Kaylee
- Amanda Detmer als Monty Kirkham
- Sandra Oh als Mrs. Caldwell
- Russell Hornsby als Marcus Duncan
- Michael Bryan French als Harry Shepherd
- Christine Tucci als Carol Shepherd
- Lee Majors als Vince
- Donald Faison als Frank Jackson
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Verfügbarkeit
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