Lost Souls - Verlorene Seelen (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Janusz Kamiński |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-10-13 |
| Budget | 50.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 31.355.910 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (208 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maya ist eine tief gläubige junge Frau, die Zeugin eines Exorzismus an einem grausamen Serienmörder wird. Das Ritual scheitert auf schreckliche Weise, und Maya ist danach überzeugt, dass der Teufel selbst bei dem Vorfall gegenwärtig war. Der entfesselte Gefangene hinterlässt einen rätselhaften, verschlüsselten Text. Maya gelingt es, ihn zu entziffern, und stößt dabei auf den Namen eines Mannes, dessen Körper an seinem 33. Geburtstag von Satan übernommen werden soll. Sie sucht den Schriftsteller Peter Kelson auf, der sich beruflich mit der Psyche extrem gewalttätiger Straftäter beschäftigt. Er erweist sich als sympathisch und zugänglich, glaubt Maya aber kein Wort. Das Problem: Er ist 32 Jahre alt, und sein Geburtstag steht kurz bevor.
Entstehungsgeschichte
"Lost Souls - Verlorene Seelen" entstand im Jahr 2000 unter der Regie von Janusz Kamiński. In den Hauptrollen sind Winona Ryder, Ben Chaplin, Sarah Wynter und Anna Gunn zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Thriller und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Statt auf plakative Schockmomente setzt der Stoff auf eine religiös aufgeladene Verschwörung, die sich über Verschlüsselung, Deutung und wachsende Verzweiflung entfaltet. Die Gegenüberstellung einer gläubigen Zeugin und eines rational denkenden Autors, der ihren Glauben zunächst rundheraus ablehnt, verleiht dem Konflikt eine dramatische Note jenseits reiner Genreschauer. Dass die Bedrohung an ein konkretes Datum - einen Geburtstag - gebunden ist, gibt der Handlung eine ablaufende Frist und damit eine spürbare Dringlichkeit.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,1 bei einer vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld dessen, was das Horror-Thriller-Genre zu bieten hat. Seit dem Erscheinungsjahr 2000 sind mittlerweile 25 Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsgrundlage merklich verbreitert hätte, was auf ein eher überschaubares, aber beständiges Interesse hindeutet. Innerhalb der Bandbreite religiös motivierter Endzeit- und Besessenheitsstoffe positioniert sich der Titel als ein Werk mit ernstem, dramatischem Unterton statt reiner Effekthascherei.
Bilder








Besetzung & Stab
- Winona Ryder als Maya Larkin
- Ben Chaplin als Peter Kelson
- Sarah Wynter als Claire Van Owen
- Anna Gunn als Sally Prescott
- Philip Baker Hall als Father James
- John Hurt als Father Lareaux
- K.K. Dodds als Deputy
- Elias Koteas als John Townsend
- John Diehl als Henry Birdson
- Alfre Woodard als Dr. Allen
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.