Life in a Day (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kevin Macdonald |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-01-27 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 45.202 $ |
| Einspielergebnis | 225.861 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (257 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An einem einzigen Tag, dem 24. Juli 2010, filmten Menschen aus 197 Ländern Ausschnitte aus ihrem Alltag und luden sie ins Netz. Aus rund 80.000 eingesendeten Clips entstand ein Mosaik aus Momenten: Hula-Hoop-Tänzer in Mexiko, vier Inder auf einem Motorrad, ein Vater, der im Kreißsaal ohnmächtig wird, ein Koreaner, der seit neun Jahren für die Wiedervereinigung seines Landes um die Welt radelt. Dazwischen tauchen Bilder eines Unglücks auf: An diesem Tag fand in Duisburg die Loveparade statt. Der Film reiht diese Fragmente aneinander, ohne sie zu einer einzelnen Geschichte zu verdichten.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Kevin Macdonald, der Film erschien 2011 und ist als Dokumentarfilm mit dramatischen Zügen freigegeben ab 6 Jahren. In der Besetzung genannt sind Cindy Baer, Moica, Caryn Waechter und Drake Shannon. Grundlage waren die eingesendeten Videos der Beteiligten selbst, zusammengetragen als Gemeinschaftsprojekt mit YouTube.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Dokumentarfilm und Drama ergibt sich unmittelbar aus dem Material: Was als Sammlung alltäglicher Beobachtungen beginnt, kippt an mancher Stelle ins Dramatische, etwa durch die Bilder der Loveparade. Dass Aufnahmen aus 197 Ländern zusammengeführt wurden, macht den Film weniger zu einer erzählten Geschichte als zu einem Querschnitt, der Zufälligkeit und Gleichzeitigkeit betont. Die Struktur, viele einzelne Beiträge ohne durchgehende Hauptfigur zu montieren, ist die eigentliche erzählerische Entscheidung dieses Titels: Nähe entsteht durch Wiederholung und Kontrast der Alltagsszenen, nicht durch einen linearen Spannungsbogen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im positiven Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinen 2011 sind inzwischen mehr als ein Jahrzehnt vergangen, was den dokumentarten Charakter des gezeigten Tages zusätzlich als Zeitaufnahme erscheinen lässt. Innerhalb dokumentarischer Gemeinschaftsprojekte nimmt der Titel durch seinen globalen Zuschnitt und die schiere Menge des verwendeten Materials eine besondere Stellung ein.
Bilder




Besetzung & Stab
- Cindy Baer als Herself
- Moica als Herself
- Caryn Waechter als Herself
- Drake Shannon als Himself
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.