Liebe ist das perfekte Verbrechen (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Marie Larrieu |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (114 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marc unterrichtet Literatur an der Universität Lausanne und weiß genau, wie er wirkt: charmant, eloquent, für viele seiner Studentinnen ein Anziehungspunkt. Manche lädt er zu privatem Unterricht in das Anwesen ein, das er seit seiner Kindheit mit seiner exzentrischen Schwester Marianne teilt. Barbara ist die Neueste in dieser Reihe – bis sie spurlos verschwindet. Von da an gerät Marcs geordnetes Leben aus den Fugen. Polizei und Universitätsleitung stellen Fragen, doch besonders Anna, Barbaras Stiefmutter, begegnet ihm mit offenem Misstrauen. Je länger die Suche andauert, desto mehr verliert Marc den Halt: Paranoide Vorstellungen schleichen sich ein, und die Grenze zwischen dem, was tatsächlich geschieht, und dem, was er sich einbildet, verschwimmt zusehends.
Entstehungsgeschichte
Der Film aus dem Jahr 2013 stammt von Regisseur Jean-Marie Larrieu und ist ab 16 Jahren freigegeben. In den zentralen Rollen sind Mathieu Amalric, Karin Viard, Maïwenn und Sara Forestier zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Drama und Mystery zeigt, dass es hier nicht um einen klassischen Kriminalfall mit klarer Auflösung geht, sondern um einen Zustand wachsender Verunsicherung. Die Geschichte ist konsequent aus der Perspektive eines Mannes gebaut, dessen Wahrnehmung zunehmend unzuverlässig wird – Wirklichkeit und Einbildung werden bewusst nicht sauber getrennt. Dass gleich mehrere Frauenfiguren – Barbara, Marianne, Anna – Marcs Umfeld prägen, deutet auf ein Beziehungsgeflecht hin, in dem Anziehung, Kontrolle und Misstrauen eng beieinanderliegen. Die universitäre Kulisse mit ihrem Machtgefälle zwischen Lehrenden und Studentinnen bildet dafür den passenden Rahmen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Einschätzung offenbar viel geändert hat. Im Feld psychologisch grundierter Mystery-Thriller mit unzuverlässigem Erzähler reiht er sich als eine Variante unter vielen ein, die stärker auf Verunsicherung als auf klare Antworten setzt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Mathieu Amalric als Marc
- Karin Viard als Marianne
- Maïwenn als Anna Eggbaum
- Sara Forestier als Annie
- Denis Podalydès als Richard
- Marion Duval als Barbara
- Damien Dorsaz als Le jeune inspecteur
- Carl Von Malaisé als Le policier à moto
- Anne-Laure Tondu als La serveuse
- Alain Börek als Le collègue de Marc
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