Lichter des Varieté (1950)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Federico Fellini |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1950-12-06 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (104 Stimmen) |
Worum es geht
In der italienischen Provinz zieht Checco Dal Monte mit einer kleinen Truppe reisender Varieté-Künstler von Ort zu Ort. Viel Herzblut steckt in den Auftritten, an Talent mangelt es dagegen eher. Bei einem Gastspiel in einer Kleinstadt trifft Checco auf die junge Lily Antonelli, die von einer großen Bühnenkarriere träumt, und nimmt sie als Tänzerin in die Truppe auf. Lily begeistert das Publikum schnell und zieht damit den Unmut von Melina Amour auf sich, Checcos Lebensgefährtin, die um ihre Stellung fürchtet. Lily selbst gibt sich mit dem bescheidenen Rahmen der Truppe nicht zufrieden, ihr Blick richtet sich auf größere Bühnen und Rollen.
Entstehungsgeschichte
„Lichter des Varieté“ entstand 1950 unter der Regie von Federico Fellini und ist als Spielfilm angelegt, der Drama und Komödie miteinander verbindet. Zur Besetzung gehören Peppino De Filippo als Checco, Carla Del Poggio als Lily und Giulietta Masina als Melina, außerdem John Kitzmiller. Eine Altersfreigabe ist nicht überliefert.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte spielt im Milieu einer reisenden Varieté-Truppe und verknüpft komödiantische Elemente mit einer ernsteren Beziehungsgeschichte: Der Gegensatz zwischen dem bescheidenen Alltag der Truppe und den Ambitionen der jungen Newcomerin liefert den Stoff für beides zugleich, das Komische wie das Melancholische. Dass die Besetzung mit Checco, Lily und Melina ein Dreiecksverhältnis in den Mittelpunkt stellt, deutet auf eine Erzählung, die weniger auf große Effekte als auf zwischenmenschliche Spannungen setzt – Eifersucht, Enttäuschung, aufkeimender Ehrgeiz. Das Setting der Wanderbühne erlaubt dabei einen Blick auf eine Welt, in der Talent und Erfolg nicht zwangsläufig zusammenfallen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich. Seit seiner Entstehung sind 75 Jahre vergangen, was ihn zu einem frühen Werk innerhalb der Filmgeschichte des italienischen Nachkriegskinos macht. Innerhalb der Kombination aus Drama und Komödie steht er für eine Erzählweise, die den Alltag kleiner Künstlertruppen ernst nimmt, ohne den leichten Ton völlig zu verlieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peppino De Filippo als Checco Dal Monte
- Carla Del Poggio als Liliana "Lilly" Antonelli
- Giulietta Masina als Melina Amour
- John Kitzmiller als Trumpet Player Johnny
- Dante Maggio als Remo
- Checco Durante als Theater Owner
- Gina Mascetti als Valeria del Sole
- Giulio Calì als Magician Edison Will
- Silvio Bagolini als Bruno Antonini
- Giacomo Furia als Duke
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Verfügbarkeit
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