Les Promesses (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Thomas Kruithof |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-01-26 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (133 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Clémence ist Bürgermeisterin einer Stadt nahe Paris und steht am Ende ihrer letzten Amtszeit. Gemeinsam mit ihrem engen Vertrauten Yazid hat sie sich über Jahre für eine Kommune eingesetzt, die mit Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und skrupellosen Vermietern zu kämpfen hat. Als ihr ein Ministerposten angeboten wird, gerät etwas in Bewegung, das bislang selbstverständlich schien: ihr Ehrgeiz. Die Aussicht auf ein neues politisches Amt stellt die Frage, wie viel ihre bisherigen Versprechen und ihre Bindung an die Bürger noch wert sind, wenn eine persönliche Chance lockt. Wie sich Clémence entscheidet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
„Les Promesses“ entstand 2022 unter der Regie von Thomas Kruithof. Der Film ist als Drama angelegt und wird von Isabelle Huppert in der Hauptrolle getragen, an ihrer Seite stehen Reda Kateb, Naidra Ayadi und Jean-Paul Bordes.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte spielt im kommunalpolitischen Milieu und verbindet ein persönliches Charakterporträt mit einem Blick auf soziale Missstände wie Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit. Dass die Handlung an ein konkretes Amt und eine konkrete Kommune gebunden ist, verortet das Drama nah an der Realität politischer Entscheidungsprozesse, ohne sich in ein anderes Genre wie Thriller oder Satire zu begeben. Die Konstellation aus Bürgermeisterin und langjährigem Weggefährten deutet auf ein Kammerspiel aus Loyalität und Machtfrage hin, in dem die Versuchung durch ein höheres Amt als Prüfstein für Prinzipien dient. Damit reiht sich der Film in eine Tradition politischer Dramen ein, die weniger auf äußere Konflikte als auf innere Zerreißproben setzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich „Les Promesses“ im mittleren Bereich – ein Hinweis auf ein Publikum, das den Film bislang eher verhalten als euphorisch aufgenommen hat. Seit dem Erscheinungsjahr 2022 sind erst wenige Jahre vergangen, sodass sich eine langfristige Einordnung noch nicht abzeichnet. Innerhalb des Dramengenres steht der Film mit seinem Fokus auf kommunalpolitische Verantwortung und persönlichen Ehrgeiz für einen eher stillen, figurenzentrierten Ansatz statt für große dramatische Zuspitzung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Isabelle Huppert als Clémence Collombet
- Reda Kateb als Yazid Jabbi
- Naidra Ayadi als Naidra
- Jean-Paul Bordes als Michel Kupta
- Soufiane Guerrab als Esposito
- Laurent Poitrenaux als Jérôme Narvaux
- Hervé Pierre als Pierre Messac
- Walid Afkir als Kamel
- Stefan Crepon als Guillaume Mars
- Vincent Garanger als Chaumette
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Verfügbarkeit
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