Lebe zweimal, liebe einmal (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Maria Ripoll |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-09-06 |
| Budget | 1.450.000 $ |
| Einspielergebnis | 368.430 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (368 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Emilio, seine Tochter Julia und seine Enkelin Blanca brechen gemeinsam zu einer Reise auf, die ebenso verrückt wie aufschlussreich wird. Der Anlass ist ernst: Bevor Emilios Gedächtnis ihn endgültig im Stich lässt, will die Familie ihm helfen, die Liebe seiner Jugend wiederzufinden.
Unterwegs bietet sich allen dreien die Gelegenheit zu einem neuen Leben, einem Leben ohne Tricks und Ausflüchte. Doch fragwürdige Entscheidungen und manches Missgeschick sorgen dafür, dass die Reise nicht nach Plan verläuft. Nach und nach müssen sich Großvater, Tochter und Enkelin den Täuschungen stellen, auf denen sie ihr bisheriges Leben aufgebaut haben. Über allem schwebt die Frage, ob man tatsächlich zweimal leben kann.
Entstehungsgeschichte
Maria Ripoll verantwortet die Inszenierung dieser Tragikomödie, die 2019 erschien. Zur Besetzung gehören Inma Cuesta, Oscar Martínez, Mafalda Carbonell und Nacho López. Die Geschichte führt drei Generationen einer Familie auf engem Raum zusammen und lebt entsprechend vom Zusammenspiel des Ensembles.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama gehen hier Hand in Hand, und die Handlung zeigt, warum diese Verbindung naheliegt. Das drohende Vergessen eines alten Mannes ist ein schmerzhaftes Thema, die gemeinsame Fahrt mit ihren Pannen und Umwegen dagegen ein klassischer Motor für Komik. Der Film lässt beides nebeneinander stehen, statt eines davon aufzulösen.
Erzählerisch folgt die Geschichte dem Muster der Reise, bei der das eigentliche Ziel nur der Auslöser ist. Die Suche nach der Jugendliebe gibt die Richtung vor, doch verhandelt werden vor allem die Beziehungen der drei Reisenden untereinander. Jede Generation bringt eigene Lebenslügen mit, und die Enge der gemeinsamen Fahrt macht es schwer, ihnen auszuweichen. Das schwindende Gedächtnis wird dabei nicht zum Spektakel, sondern zum Zeitdruck, der alle zum Handeln zwingt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten schneidet der Film deutlich über dem Durchschnitt ab. Getragen wird dieser Wert von einigen hundert Stimmen, sodass sich eine klare Tendenz ablesen lässt, auch wenn die Basis noch überschaubar ist. Wer den Film bewertet hat, zeigt sich überwiegend angetan.
Sieben Jahre nach seinem Erscheinen gehört der Titel zu jenen Familienkomödien, die ein ernstes Thema mit leichter Hand erzählen und dabei auf das Zusammenspiel der Generationen setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Inma Cuesta als Julia
- Oscar Martínez als Emilio
- Mafalda Carbonell als Blanca
- Nacho López als Felipe
- Isabel Requena als Margarita
- Aina Clotet als Waitress
- Antonio Valero als Lorenzo
- María Zamora als Catalina
- Valeria Schoneveld als Margarita niña
- Amparo Oltra als Nurse Paqui
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Verfügbarkeit
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