Leave No Trace (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Debra Granik |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-06-29 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.413 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die jugendliche Tom lebt mit ihrem Vater Will seit vielen Jahren unentdeckt im Forest Park, einem riesigen Waldgebiet am Rand von Portland, Oregon. Will ist Kriegsveteran, und das Leben abseits der Gesellschaft ist ihre gemeinsame Ordnung.
Eine zufällige Begegnung beendet diesen Zustand. Die beiden werden entdeckt und von der Sozialbehörde betreut, und sie versuchen, sich in der neuen Umgebung einzurichten. Doch eine unerwartete Entscheidung führt sie auf einen gefährlichen Weg zurück in die Wildnis — und zwingt sie, den Widerspruch auszuhalten zwischen dem Wunsch, Teil der Gesellschaft zu sein, und dem heftigen Verlangen, abseits zu leben.
Entstehungsgeschichte
Debra Granik inszenierte den 2018 erschienenen Film. Thomasin McKenzie und Ben Foster spielen Tochter und Vater, Jeff Kober und Dale Dickey sind ebenfalls besetzt. Bereits ab sechs Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und diese Beschränkung ist aufschlussreich. Es gibt keine Thriller-Spur, obwohl Entdeckung und Flucht dafür Anlass böten, und keine Abenteuer-Einordnung, obwohl das Waldleben sie nahelegen würde. Der Film interessiert sich für den Konflikt selbst.
Dieser Konflikt ist kein Streit zwischen Gegnern, sondern verläuft zwischen zwei Menschen, die einander zugetan sind und Verschiedenes brauchen. Dass die Besetzung mit nur vier Namen auskommt, entspricht dieser Enge: Es geht um ein Paar aus Vater und Tochter, alles andere ist Umgebung. Die niedrige Altersfreigabe deutet darauf hin, dass der Stoff seine Härte nicht über Drastik erzeugt, sondern über die Unlösbarkeit der Lage.
Einordnung & Wirkung
Über tausend abgegebene Stimmen ergeben 6,8 von 10. Das ist ein deutlich überdurchschnittlicher Wert, und bei einem ruhig angelegten Drama ohne Genrezugaben ist die Beteiligung bemerkenswert. Acht Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Erzählweise, die auf Zuspitzung verzichtet und ihre Wirkung aus der Beobachtung zweier Figuren bezieht, die sich nicht einig werden können.
Bilder








Besetzung & Stab
- Thomasin McKenzie als Tom
- Ben Foster als Will
- Jeff Kober als Mr. Walters
- Dale Dickey als Dale
- Dana Millican als Jean
- Alyssa McKay als Valerie
- David Pittman als Blane
- Bob Werfelman als Bob
- Isaiah Stone als Isaiah
- Michael J. Prosser als James
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Verfügbarkeit
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