Le Magnifique - ich bin der Größte (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philippe de Broca |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Action, Abenteuer |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-11-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7 (392 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
François Merlin ist ein Schriftsteller, der ebenso erfolgreich wie literarisch wenig bedeutend ist. Seine zweiundvierzig Romane über den Geheimagenten Bob Saint-Clair werden von einem treuen Publikum verschlungen, zu dem auch die Haushaltshilfe gehört, die in seiner Wohnung ein und aus geht und je nach Stand des Manuskripts mit dem Agenten triumphiert oder um ihn bangt.
Im Grunde ist François klar genug, um die Leere seiner Arbeit zu durchschauen, auch wenn er seinen Verleger ständig um Vorschüsse bitten muss. Kindlich versetzt er sich in seine Geschichten hinein: Sich selbst gibt er die Rolle von Bob, dem Geldgeber die des Gegenspielers und Christine, einer jungen Nachbarin, die der Tatiana. Je nach Tageslaune verleiht er den Figuren neue Züge. Das Spiel gewinnt noch mehr Nähe zur Wirklichkeit, als Christine mit Nachdruck in sein Leben tritt.
Entstehungsgeschichte
Philippe de Broca inszenierte „Le Magnifique - ich bin der Größte“, der 1973 erschien und im Englischen „The Magnificent One“ heißt. Jean-Paul Belmondo, Jacqueline Bisset, Vittorio Caprioli und Hans Meyer gehören zur Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie, Liebesfilm, Action und Abenteuer kommen hier zusammen, und diese breite Genremischung ergibt sich direkt aus der Anlage. Die Geschichte spielt auf zwei Ebenen: im Alltag eines Schriftstellers mit Geldsorgen und in der Welt seines Agentenhelden, in der Action und Abenteuer ihren Platz haben.
Der Reiz liegt im Wechselspiel dieser Ebenen. Menschen aus dem echten Leben tauchen in veränderter Gestalt in den Romanen auf, und der Autor formt sie nach seiner Stimmung um. Daraus entsteht eine Komödie über das Schreiben selbst, über Wunschbilder und darüber, wie ein Autor seine Frustrationen in Fiktion verwandelt. Die Liebesgeschichte mit Christine verbindet schließlich beide Welten. Zugleich nimmt der Film das Genre des Agentenabenteuers auf die Schippe, indem er zeigt, wie formelhaft solche Geschichten entstehen können.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 7,0 von 10 Punkten weist auf eine deutlich positive Aufnahme hin. Sie ruht auf einigen hundert Stimmen, einer Basis, die für einen Film dieses Alters durchaus beachtlich ist.
Dreiundfünfzig Jahre nach dem Erscheinen steht „Le Magnifique“ für eine Komödie, die mit dem Spiel zwischen Fiktion und Wirklichkeit arbeitet. Unter den Komödien rund um Agentenabenteuer fällt er dadurch auf, dass er den Blick auf den Autor hinter dem Helden richtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean-Paul Belmondo als François Merlin / Bob Saint-Clar
- Jacqueline Bisset als Christine / Tatiana
- Vittorio Caprioli als Georges Charron / Colonel Karpov
- Hans Meyer als Colonel Collins
- Monique Tarbès als Mrs. Berger
- Mario David als Traffic policeman in the rain
- Bruno Garcin als Pilu
- Raymond Gérôme als General Pontaubert
- Jean Lefebvre als The Electrician
- Fabrizio Moresco als Student with Pipe
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Verfügbarkeit
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