Der Unverbesserliche (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philippe de Broca |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-10-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (125 Stimmen) |
Worum es geht
Victor Vautier kommt nie zur Ruhe. Er betreibt mehrere Betrügereien gleichzeitig, wechselt Namen und Verkleidungen und lügt mit einem Charme, der ihn fast sympathisch macht. Sein eigentliches Ziel ist merkwürdig konkret: Er will genug Geld zusammenbekommen, um einen Deich zum Schutz des Mont-Saint-Michel zu bauen. Als die junge Bewährungshelferin Charlotte in sein Leben tritt, scheint sie seinem Auftreten nicht abgeneigt. Victor findet heraus, dass sie über dem Senlus-Museum wohnt, das von ihren Eltern geleitet wird. Zusammen mit zwei Komplizen plant er, ein wertvolles Triptychon von El Greco zu stehlen und es anschließend dem Kulturministerium gegen Lösegeld zurückzugeben. Wie Charlotte reagiert, wenn sie merkt, dass er sie für seinen Coup benutzt hat, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1975 unter der Regie von Philippe de Broca. In den Hauptrollen sind Jean-Paul Belmondo, Geneviève Bujold, Julien Guiomar und Charles Gérard zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Krimi zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein Hochstapler, dessen Betrügereien mehr Schwung als Bedrohung ausstrahlen, trifft auf eine Vertreterin der Ordnung, die selbst ins Wanken gerät. Der Museumsraub als zentrales Element verbindet klassische Krimimechanik mit einer leichten, auf Situationskomik angelegten Erzählweise. Dass Victors großes Lebensziel – der Schutz eines Bauwerks – so wenig mit seinen kriminellen Mitteln zusammenpasst, unterstreicht den ironischen Grundton der Geschichte. Die Besetzung mit vier tragenden Rollen deutet auf ein Ensemble hin, in dem persönliche Beziehungen und kriminelles Geschehen eng verzahnt sind.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein besonderer Ausreißer nach oben oder unten ablesen lässt. Seit der Entstehung 1975 sind mittlerweile 50 Jahre vergangen, was den Titel in eine Zeit einordnet, in der die Mischung aus charmantem Gauner und Krimihandlung im französischen Kino verbreitet war. Innerhalb dieser Tradition bleibt er ein Beispiel für die Verbindung von Leichtigkeit und Verbrechen, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben eine besondere Stellung im Genre ableiten ließe.
Bilder




Besetzung & Stab
- Jean-Paul Belmondo als Victor Vauthier
- Geneviève Bujold als Marie-Charlotte Pontalec
- Julien Guiomar als Camille Ortolin, hermit of Chatou
- Charles Gérard als Raoul
- Daniel Ceccaldi als Police Prefect
- Capucine als Hélène Dupont-Moreau
- Andréa Ferréol als Tatiana Negulesco
- Michel Beaune als Minister
- Albert Simono als Mr. Pontalec
- Pascale Roberts als Adrienne
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