Le Deuxième Acte (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Quentin Dupieux |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-05-14 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (320 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Florence ist bis über beide Ohren in David verliebt, doch das Gefühl beruht nicht auf Gegenseitigkeit. David hat einen anderen Plan: Er will sie mit seinem Freund Willy zusammenbringen. Die Gelegenheit dazu soll ein Mittagessen in einem abgelegenen Restaurant an der Landstraße bieten. Die Sache hat allerdings einen Haken, denn Florence bringt ihren Vater mit.
Schon auf dem Weg zum Restaurant geraten die Dinge aus dem Takt. Die Schauspieler, die diese Figuren darstellen, fallen immer wieder aus ihren Rollen. Während des Treffens wird auch die Filmcrew jenseits des Bildausschnitts zunehmend unruhig. Bald stellt sich die Frage, ob der Film, an dem hier alle arbeiten, überhaupt jemals fertig wird.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Quentin Dupieux bei dieser Mischung aus Komödie und Drama, die 2024 erschien. Léa Seydoux, Vincent Lindon, Louis Garrel und Raphaël Quenard bilden die Besetzung. Der französische Titel bedeutet „Der zweite Akt“, der englische lautet entsprechend „The Second Act“. Er verweist bereits auf die Welt des Theaters und der Inszenierung, um die es in der Geschichte geht.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Drama passt zu einem Film, der auf mehreren Ebenen zugleich spielt. Auf der einen steht ein Beziehungsgeflecht aus unerwiderter Liebe, Verkupplungsversuchen und einem unerwarteten Vater. Auf der anderen steht die Arbeit an einem Film, dessen Darsteller ständig aus der Fiktion heraustreten.
Diese doppelte Anlage macht das Erzählen selbst zum Gegenstand. Wenn Figuren zu Schauspielern werden und die Crew hörbar ins Geschehen drängt, verschwimmt die Grenze zwischen Spiel und Wirklichkeit. Die Komik entsteht aus den Brüchen, das Dramatische aus der Frage, was hinter den Rollen zum Vorschein kommt.
Der abgelegene Ort und das einfache Mittagessen bilden dabei einen bewusst schlichten Rahmen, vor dem die Verschiebungen umso deutlicher hervortreten.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 Punkten fällt das Urteil gemischt aus. Einige hundert Stimmen liegen dem zugrunde, ein Hinweis darauf, dass der Film ein geteiltes Echo findet.
Zwei Jahre nach dem Erscheinen steht das Werk für eine Spielart der Komödie, die sich über ihre eigene Machart lustig macht und das Publikum dazu einlädt, dem Kino bei der Arbeit zuzusehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Léa Seydoux als Florence Drucker
- Louis Garrel als David
- Vincent Lindon als Guillaume Tardieu
- Raphaël Quenard als Willy
- Manuel Guillot als Stéphane Jouvet
- Laurent Nicolas als A.I. Avatar
- Françoise Gazio als Intriguing Extra 1
- Valérie Vogt als Agent
- Hélène Alexandridis als Florence's Mom
- Thémis Terrier-Thiébaux als Florence's Daughter
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Verfügbarkeit
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