Le Crocodile du Botswanga (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fabrice Eboué |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-02-19 |
| Budget | 10.916.704 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (377 Stimmen) |
Worum es geht
Leslie Konda ist ein junger, talentierter französischer Fußballer. Entdeckt hat ihn schon als Teenager Didier, ein kleiner Spielervermittler, der ihn unter seine Fittiche nahm. Nun hat Leslie seinen ersten Vertrag als Stürmer bei einem großen spanischen Verein unterschrieben.
Sein wachsender Ruhm und seine Herkunft aus Botswanga, einem kleinen, armen Staat in Zentralafrika, bringen ihm eine Einladung ein. Präsident Babimbi Bobo, ein Fußballbegeisterter, der nach einem Militärputsch gerade erst an die Macht gekommen ist, will ihn persönlich auszeichnen. So reist Leslie mit Didier zum ersten Mal in das Land seiner Vorfahren. Der Präsident hält große humanistische Reden, entpuppt sich aber rasch als größenwahnsinniger, paranoider Diktator, der unter dem schlechten Einfluss seiner Frau steht. Kaum gelandet, lässt sich Didier auf einen zwielichtigen Handel mit Bobo ein: Er soll Leslie dazu drängen, für die Nationalmannschaft zu spielen, die „Krokodile von Botswanga“.
Entstehungsgeschichte
Fabrice Eboué führte bei dieser Komödie aus dem Jahr 2014 Regie, die heute 12 Jahre alt ist. Er gehört zugleich selbst zur Besetzung, gemeinsam mit Thomas Ngijol, Franck de la Personne und Étienne Chicot.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie angelegt, bezieht der Film seinen Humor aus der Satire auf Macht und Größenwahn. Der kleine Staat Botswanga dient als Bühne, auf der sich die Züge einer Diktatur zuspitzen lassen.
Die Anlage verbindet zwei Welten, die auf den ersten Blick wenig gemein haben: das Geschäft mit dem Profifußball und die Selbstinszenierung eines Machthabers. Beide leben von Geld, Ansehen und Abhängigkeiten. Der Spielervermittler, der seinen Schützling für einen Handel einsetzt, und der Präsident, der sich mit einem Star schmückt, spiegeln einander. Für Leslie wird die Reise in das Land seiner Vorfahren zur Begegnung mit einem Staat, der weniger an ihm als an seinem Nutzen interessiert ist. Dass der Regisseur selbst mitspielt, verweist auf einen Film, der stark vom Auftreten seiner Komiker lebt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,3 von 10 zeigt eine eher verhaltene Aufnahme. Einige hundert Stimmen tragen diesen Wert, das Urteil ist also breit genug, um eine gespaltene Resonanz erkennen zu lassen. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen steht die Komödie für eine Form der politischen Satire, die ihre Pointen aus der Überzeichnung von Autokratie und Sportbusiness bezieht.
Bilder



Besetzung & Stab
- Fabrice Eboué als Didier
- Thomas Ngijol als Bobo
- Franck de la Personne als Mr. Pierre
- Etienne Chicot als Jacques Taucard
- Ériq Ebouaney als Lieutenant Yaya
- Claudia Tagbo als Jacqueline
- Ibrahim Koma als Leslie Konda
- Hélène Kuhn als Léa
- Pascal N'Zonzi als Ministre des cabinets
- Marie-Philomène Nga als Femme ministre des cabinets
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Verfügbarkeit
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