Ein Lied in Gottes Ohr (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fabrice Eboué |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (431 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Rabbi, ein Pfarrer und ein Imam gründen gemeinsam eine Band. Was klingt wie der Beginn eines Witzes, wird für den Musikproduzenten Nicolas zur beruflichen Aufgabe: Er soll die ungewöhnliche Formation ganz nach oben bringen. Zusammen mit seiner Assistentin Sabrina gelingt es ihm tatsächlich, aus den drei Geistlichen die Band Koexistenz zu formen, deren Harmonien selbst dem lieben Gott einen hartnäckigen Ohrwurm bescheren könnten.
Womit die beiden allerdings nicht gerechnet haben, sind die kleineren und größeren Abgründe, die ihre Musiker mit sich herumtragen. Die Nachfrage nach göttlichem Wohlklang mag groß sein, doch die Unterschiede zwischen den dreien lassen sich nicht so friedlich zähmen wie erhofft. Den Kanon religiöser Beleidigungen beherrschen alle perfekt, und bei kulturellen Vorurteilen trifft jeder mühelos den gemeinsten Ton.
Entstehungsgeschichte
Fabrice Eboué übernahm bei dieser Komödie von 2017 die Regie und gehört zugleich zur Besetzung. Neben ihm spielen Ramzy Bedia, Guillaume de Tonquédec und Audrey Lamy. Dass der Regisseur selbst vor der Kamera steht, verbindet Inszenierung und Spiel in einer Person.
Die Altersgrenze ist bei zwölf Jahren gezogen. Angesichts eines Humors, der gezielt mit Vorurteilen und Beleidigungen arbeitet, ist diese Einstufung nachvollziehbar.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, ohne Beimischung anderer Genres. Das bestimmt die Tonlage: Religion, Herkunft und Vorurteil werden hier nicht als Drama verhandelt, sondern über Zuspitzung und Konfrontation.
Die Grundidee arbeitet mit einem bekannten Erzählmuster, dem Zusammenschluss von Figuren, die eigentlich nicht zueinander passen. Die Band dient als Versuchsanordnung: Drei Vertreter unterschiedlicher Religionen müssen gemeinsam auftreten und aufeinander hören, und gerade darin liegt der Konflikt. Der Titel der Band, Koexistenz, formuliert dabei das Ideal, an dem die Figuren immer wieder scheitern. Der englische Titel „Coexist“ greift denselben Gedanken auf, während der deutsche Titel die Musik in den Vordergrund rückt.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,9 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung knapp unter der Sechs. Die Bewertungsbasis umfasst einige hundert Stimmen, das Urteil fällt damit gemischt aus.
Neun Jahre nach dem Erscheinen reiht sich der Film in die Komödien ein, die religiöse und kulturelle Unterschiede bewusst provokant zuspitzen und daraus ihren Witz ziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ramzy Bedia als Moncef
- Fabrice Eboué als Nicolas
- Guillaume de Tonquédec als Benoît
- Audrey Lamy als Sabrina
- Jonathan Cohen als Samuel
- Mathilde Seigner als Sophie Demanche
- Amelle Chahbi als Alexia
- Mylene Bude als Groupie
- Grégoire Foessel als Technicien du cinéma
- Bérénice Achille als Lou Lejeune
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Verfügbarkeit
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