Lake Mungo (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joel Anderson |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-07-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (733 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein fröhlicher Teenager, zu früh mitten aus dem Leben gerissen – so lautet die erste Erzählung, und sie hält nicht. Bei einem Picknick ertrinkt die 16-jährige Alice im See. Ihre Leiche wird gefunden, identifiziert und bestattet. Genau damit beginnt das Rätsel erst. Auf einem Foto, aufgenommen Monate nach dem Unglück, meint jemand Ally zu erkennen. Ist das Mädchen wirklich tot? Und was geschah beim Klassenausflug, nach dem sie verändert wirkte? Die Familie steht damit vor der Frage, ob sie ihre Tochter überhaupt gekannt hat – und ob die Bilder, an die sie sich hält, etwas zeigen oder nur etwas versprechen.
Entstehungsgeschichte
Joel Anderson führte bei dem 2009 erschienenen Film Regie. Rosie Traynor, David Pledger, Martin Sharpe und Talia Zucker bilden die Besetzung, ein kleiner Kreis, der zur familiären Enge des Stoffs passt. Sehen darf den Titel, wer 16 Jahre alt ist.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller sind hier nicht auf Schrecksekunden verteilt, sondern auf eine Untersuchung. Die Anlage arbeitet mit Nachforschung, Fotografie und Aussagen, also mit Material, das Beweiskraft beansprucht und sie doch nicht einlöst. Der eigentliche Motor ist die Trauer: Wer nicht loslassen kann, sucht nach Zeichen, und wer sucht, findet welche. Dass die Tote am Anfang eindeutig identifiziert wird, verschiebt die Spannung weg vom Ob und hin zum Was-noch. Ein Bild, das älter oder jünger sein könnte, als es scheint, genügt dieser Erzählweise als Bedrohung.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 und einer Bewertungsbasis im mittleren dreistelligen Bereich fällt das Urteil verhalten positiv aus. Solche Werte passen zu Filmen, die auf Tempo verzichten und stattdessen Geduld verlangen; sie polarisieren, ohne Begeisterungsstürme auszulösen. Siebzehn Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Titel für eine leise Spielart des Genres, in der das Unheimliche aus Alltagsmaterial entsteht statt aus Erscheinungen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rosie Traynor als June Palmer
- David Pledger als Russell Palmer
- Martin Sharpe als Mathew Palmer
- Talia Zucker als Alice Palmer
- Tania Lentini als Georgie Ritter
- Cameron Strachan als Leith Ritter
- Judith Roberts als Iris Long
- Robin Cuming als Garret Long
- Marcus Costello als Jason Whittle
- Chloe Armstrong als Kim Whittle
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Verfügbarkeit
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