Lager SSadis Kastrat Kommandantur (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sergio Garrone |
|---|---|
| Genre | Horror, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-11-16 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (130 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem deutschen Gefangenenlager während des Zweiten Weltkriegs missbraucht die SS ihre Gefangenen für obskure sexuelle Experimente. Oberst von Kleiben führt ein Regiment aus Folter und Willkür, unterstützt von sadistischen Untergebenen. Ausgewählte Soldaten sollen mit weiblichen Gefangenen zur "Zucht" gebracht werden, doch von Kleiben verfolgt daneben ein eigenes, sehr persönliches Anliegen: Seit ihm ein Opfer bei erzwungenem Oralverkehr die Hoden abgebissen hat, ist er impotent und sucht nach einem passenden Spender für eine Hodentransplantation. Inmitten dieser Zustände verlieben sich der Unteroffizier Helmut und eine der weiblichen Versuchspersonen ineinander und hoffen auf eine gemeinsame Zukunft. Von Kleiben erkennt darin eine Gelegenheit für seine eigenen Pläne mit Helmut.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1976 unter der Regie von Sergio Garrone. In den Hauptrollen sind Mircha Carven, Paola Corazzi, Giorgio Cerioni und Giovanna Mainardi zu sehen. Er verbindet Horror- mit Kriegsfilmelementen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm-Setting und expliziten Horrorelementen ordnet den Titel in ein Genre ein, das reale historische Gräuel als Kulisse für drastische, körperlich ausgestellte Schreckensszenarien nutzt. Die Verknüpfung von Zwangsexperimenten, sexueller Gewalt und einer Liebesgeschichte innerhalb des Lagers zeigt eine Erzählanlage, die auf Kontraste zwischen menschlicher Zuneigung und institutioneller Perversion setzt. Die Figur des impotenten, nach einem Spender suchenden Kommandanten treibt die Handlung als persönliches Motiv voran und verschiebt den Fokus von einer rein historischen Rahmung hin zu einem individuellen, obsessiven Antagonisten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld der Publikumsgunst. Seit seinem Erscheinen 1976 liegen fast fünf Jahrzehnte, in denen sich das Genre der Kriegshorrorfilme mit expliziten Inhalten als eigene, klar abgegrenzte Nische etabliert hat. Innerhalb dieser Nische steht der Titel für eine besonders drastische Ausprägung, die Krieg, Folter und sexuelle Gewalt eng miteinander verknüpft.
Bilder




Besetzung & Stab
- Mircha Carven als Helmut
- Paola Corazzi als Mirelle
- Giorgio Cerioni als Col. von Kleiben
- Giovanna Mainardi als Female Guard
- Serafino Profumo als The Sergeant
- Attilio Dottesio als Dr. Steiner
- Patrizia Melega als Dr. Renke
- Almina De Sanzio als Dunja
- Matilde Dall'Aglio als Sonja
- Agnes Kalpagos als Margot
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Verfügbarkeit
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