Ladybird Ladybird (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ken Loach |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-02-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 39.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 152.457 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maggie hat vier Kinder von verschiedenen Vätern, aufgewachsen in einem gewaltgeprägten Zuhause, das die britischen Sozialbehörden längst im Blick haben. Als sie Jorge kennenlernt, einen Geflüchteten aus Lateinamerika, scheint sich für sie die Möglichkeit eines neuen, ruhigeren Lebens zu öffnen. Doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los, und sobald sie erneut mit dem Apparat der Sozialfürsorge in Berührung kommt, gerät alles ins Wanken. Der Kampf um das Sorgerecht für ihre Kinder wird zu einem zähen, kräftezehrenden Ringen mit Behörden und Institutionen, dem sich Maggie mit aller Beharrlichkeit entgegenstemmt.
Entstehungsgeschichte
„Ladybird Ladybird“ entstand 1994 unter der Regie von Ken Loach. Der Film ist als Drama angelegt und trägt die Freigabe ab 12 Jahren. In den zentralen Rollen sind Crissy Rock, Vladimir Vega, Sandie Lavelle und Mauricio Venegas zu sehen.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation – eine Mutter mit vier Kindern unterschiedlicher Väter, eingebunden in ein System aus Sozialarbeit und Aufsicht – zeigt, dass hier kein individuelles Schicksal isoliert erzählt wird, sondern eines, das eng mit staatlichen Strukturen verflochten ist. Die Genreeinordnung als reines Drama ohne weitere Beimischung deutet darauf hin, dass die Geschichte auf zwischenmenschliche und soziale Konflikte setzt statt auf äußere Spannungsmomente. Dass mit Jorge eine Figur mit Fluchtgeschichte eingeführt wird, erweitert den Blick über die familiäre Notlage hinaus auf Fragen von Zugehörigkeit und Neuanfang, die beide Hauptfiguren teilen. Die Besetzung mit Namen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten spiegelt diese Konstellation auch auf der Ebene der Darstellenden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht übermäßig breiten Meinungsbild. Seit dem Erscheinungsjahr 1994 sind mittlerweile mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Film klar als Werk seiner Entstehungszeit verortet, ohne dass sich daraus weitere Rückschlüsse ziehen ließen. Innerhalb des Dramas positioniert er sich als Geschichte, die persönliche Not und institutionelle Machtverhältnisse miteinander verschränkt, getragen von der Beharrlichkeit einer Figur, die sich dem System nicht kampflos fügt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Crissy Rock als Maggie Conlan
- Vladimir Vega als Jorge
- Sandie Lavelle als Mairead
- Mauricio Venegas als Adrian
- Ray Winstone als Simon
- Clare Perkins als Jill
- Jason Stracey als Sean
- Luke Brown als Mickey
- Lily Farrell als Serena
- Scottie Moore als Maggie's Father
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Verfügbarkeit
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