Lady Macbeth (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Oldroyd |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-12-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 5.245.263 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (833 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
England, 1865: Catherine lebt mit ihrem Gatten Alexander und dessen Vater Boris auf dem Land. Liebe spielt in dieser Ehe keine Rolle. Boris pocht beständig darauf, dass Catherine ihre ehelichen Pflichten erfüllt, während Alexander an ihrem Körper kein Interesse zeigt. Als ihr Mann eines Tages verreist, nutzt sie die Gelegenheit, dem auferlegten Hausarrest zu entkommen, und erkundet die Gegend. Dabei lernt sie Sebastian kennen, einen der Landarbeiter. Nach anfänglicher Unsicherheit und trotz einer priesterlichen Warnung lässt sie sich schließlich auf eine Affäre mit ihm ein. Alexanders Rückkehr stellt das neu gefundene Glück infrage, und Catherine steht vor einer Entscheidung, deren Ausgang hier offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
2016 kam der Film heraus, verantwortlich für die Inszenierung war William Oldroyd. Florence Pugh übernimmt die Hauptrolle, ihr gegenüber stehen Cosmo Jarvis, Paul Hilton und Naomi Ackie. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, eine vergleichsweise niedrige Stufe für einen Stoff, der Zwang und Begehren derart direkt verhandelt.
Hinter den Kulissen
Ohne zweites Genre hängt alles am Drama, und die Anlage ist entsprechend eng: ein Haus, eine Handvoll Menschen, ein Gefüge aus Besitz, Pflicht und Kontrolle. Der Hausarrest ist dabei nicht bloß Handlungsdetail, sondern beschreibt die Ausgangslage der Figur überhaupt. Ihre Bewegung nach draußen ist bereits ein Verstoß, bevor irgendetwas geschieht. Die Erzählung nutzt zudem ein Muster, das Räume gegeneinandersetzt: drinnen Aufsicht und Erwartung, draußen Landschaft und Landarbeit. Dass die Warnung ausgerechnet von geistlicher Seite kommt, macht deutlich, wie vollständig die Ordnung ist, gegen die Catherine sich stellt. Was als Ausbruch beginnt, wird dadurch unweigerlich zur Frage nach dem Preis.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,6 von 10 beruht auf einigen hundert Stimmen. Das ist solide, aber ohne Ausschlag nach oben, und die kleine Zahl der Bewertungen spricht für ein Publikum, das den Titel gezielt gesucht hat. Zehn Jahre nach dem Erscheinen steht er im Feld der historischen Kammerdramen, die weniger Ausstattung zeigen als Abhängigkeit.
Bilder








Besetzung & Stab
- Florence Pugh als Katherine Lester
- Cosmo Jarvis als Sebastian
- Paul Hilton als Alexander Lester
- Naomi Ackie als Anna
- Christopher Fairbank als Boris Lester
- Golda Rosheuvel als Agnes
- Anton Palmer als Teddy
- Rebecca Manley als Mary
- Fleur Houdijk als Tessa
- Cliff Burnett als Father Peter
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Verfügbarkeit
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