La voz dormida (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Benito Zambrano |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-21 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (106 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Pepita, eine junge Frau vom Land aus der Gegend von Córdoba, kommt in der Nachkriegszeit nach Madrid. Ihr Weg dorthin gilt ihrer Schwester Hortensia, die schwanger im Gefängnis sitzt. In Madrid lernt Pepita den aus einer bürgerlichen valencianischen Familie stammenden Paulino kennen, der an der Seite seines Schwagers im Krieg um Madrid gekämpft hat. Zwischen beiden entsteht eine Beziehung, die unter den Umständen der Zeit alles andere als leicht ist. Parallel dazu wird Hortensia verurteilt: Ihr droht die Todesstrafe, deren Vollstreckung jedoch erst nach der Geburt des Kindes erfolgen soll. Pepita versucht in dieser Zeit auf jedem erdenklichen Weg und bei jeder Instanz, die Hinrichtung ihrer Schwester zu verhindern, und geht Tag für Tag ins Gefängnis, um zu erreichen, dass ihr das Kind übergeben wird, statt es zur Adoption freizugeben oder in ein Waisenhaus zu bringen.
Entstehungsgeschichte
"La voz dormida" entstand 2011 unter der Regie von Benito Zambrano. In den Hauptrollen sind María León als Pepita und Inma Cuesta als Hortensia zu sehen, an ihrer Seite spielen Marc Clotet und Daniel Holguín. Der Film ist als Drama mit historischem Hintergrund angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Historie zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Eine private, familiäre Notlage – die Sorge zweier Schwestern um Leben und Kind – wird unmittelbar mit dem politischen Klima der spanischen Nachkriegszeit verknüpft. Die Erzählung stellt zwei Frauenfiguren nebeneinander, deren Schicksale sich durch Haft, Urteil und die Frage nach dem Kind eng verzahnen, während die Liebesgeschichte zwischen Pepita und Paulino als Gegengewicht zu den bedrückenden Ereignissen im Gefängnis fungiert. Diese Doppelstruktur aus persönlichem Gefühl und historischer Bedrängnis prägt den gesamten Verlauf der Handlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch vergleichsweise schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Veröffentlichung 2011 sind inzwischen 14 Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser moderaten, aber stabilen Einschätzung offenbar viel verändert hätte. Innerhalb des historischen Dramas reiht sich der Titel in eine Reihe von Werken ein, die sich mit dem Alltag und den persönlichen Härten der spanischen Nachkriegszeit auseinandersetzen, wobei der Fokus auf zwei Schwestern und ihrer wechselseitigen Loyalität dem Film eine deutlich persönliche Note verleiht.
Bilder



Besetzung & Stab
- Inma Cuesta als Hortensia
- María León als Pepita
- Marc Clotet als Paulino
- Daniel Holguín als Felipe
- Ana Wagener als Mercedes
- Susi Sánchez als Sor Serafines
- Berta Ojea als La Zapatones
- Lola Casamayor als Reme
- Ángela Cremonte als Elvira
- Amparo Vega-León als Sole
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Verfügbarkeit
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