La vendedora de rosas (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Víctor Gaviria |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-05-13 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (156 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mónica ist dreizehn und lebt auf der Straße von Medellín, wo sie sich gegen jede Autorität aufgelehnt hat. Ihre eigene Welt hat sie sich dort geschaffen: mit Freundinnen, die genauso jung sind wie sie, mit einem Freund, der Drogen verkauft, und mit einem Stolz, der ihr wichtiger ist als fast alles andere. In der Nacht vor Weihnachten verkauft sie Rosen, wie an jedem anderen Abend auch, um sich ein wenig Feuerwerk, neue Kleidung und einen Ausflug mit ihrem Freund leisten zu können. Doch diese Nacht konfrontiert sie erneut mit Einsamkeit, Armut und Drogen, mit einer Stadt, die für Kinder wie sie kaum Platz lässt.
Entstehungsgeschichte
Der kolumbianische Film entstand 1998 unter der Regie von Víctor Gaviria. Vor der Kamera stehen Lady Tabares, Marta Correa, Mileider Gil und Diana Murillo.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Krimi kündigt an, dass es hier nicht um eine klassische Coming-of-Age-Geschichte geht, sondern um eine, in der Gewalt und illegale Strukturen den Alltag der Hauptfigur formen. Dass die Erzählung eine Dreizehnjährige ins Zentrum stellt und ihre kleinen Wünsche – ein Feuerwerk, neue Kleidung, ein Abend mit dem Freund – so genau benennt, verschärft den Kontrast zu der Härte, mit der ihr Umfeld ihr begegnet. Die Geschichte wird als Spiegel einer größeren Realität angelegt: Mónica steht stellvertretend für Straßenkinder, deren Existenz von der Gesellschaft kaum wahrgenommen wird. Diese Anlage verschiebt den Fokus von individuellem Schicksal zu einem kollektiven Zustand, ohne dass der Film seine Hauptfigur dabei aus den Augen verliert.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,9 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film auf einem hohen Niveau, wenngleich die Bewertungsbasis vergleichsweise schmal bleibt. Seit dem Erscheinungsjahr 1998 sind mittlerweile 27 Jahre vergangen, in denen sich das Thema der Straßenkinder in Lateinamerika nicht grundlegend erledigt hat, was dem Stoff seine Beharrlichkeit verleiht. Innerhalb der Schnittmenge von Drama und Krimi zählt der Film zu jenen Werken, die soziale Realität nicht als Kulisse, sondern als treibende Kraft der Handlung begreifen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Lady Tabares als Mónica
- Marta Correa als Judy
- Mileider Gil als Andrea
- Diana Murillo als Cachetona
- Liliana Giraldo als Claudia
- Yuli García als Marcela
- Giovanni Quiroz als El Zarco
- Álex Bedoya als Milton
- Elkin Vargas als Anderson
- John Fredy Ríos als Choco
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