La Llorona (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jayro Bustamante |
|---|---|
| Genre | Thriller, Horror, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-07-25 |
| Einspielergebnis | 294.404 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (379 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Soldaten überfallen das Dorf, in dem Alma lebt. Hilflos muss sie mit ansehen, wie ihre Kinder ermordet werden, kurz bevor sie selbst dasselbe Schicksal erleidet. Mit diesem Verbrechen beginnt eine Geschichte, deren Schatten weit in die Gegenwart reicht.
Dreißig Jahre später steht der frühere General Enrique wegen Völkermords vor Gericht. Aufgrund formaler Gründe kommt er jedoch wieder frei. Inzwischen ist er ein alter Mann, der an Alzheimer leidet. Gemeinsam mit seiner Familie und der Hausangestellten nimmt er in seinem Zuhause das gewohnte Leben wieder auf. Doch die Ruhe hält nicht: Enrique beginnt, im Haus seltsame Dinge zu hören und zu sehen.
Entstehungsgeschichte
Jayro Bustamante führte Regie bei diesem Film, der 2019 erschien, vor 7 Jahren. Zur Besetzung gehören María Mercedes Coroy, Sabrina De La Hoz, Margarita Kénefic und Julio Díaz.
Hinter den Kulissen
Thriller, Horror und Drama verbinden sich hier auf ungewöhnliche Weise. Das Drama entsteht aus einem Massaker an der Zivilbevölkerung und dem Versuch, es Jahrzehnte später vor Gericht zu verhandeln. Der Horror schiebt sich in Form unerklärlicher Erscheinungen in dieses Geschehen, der Thriller liefert die Spannung eines Hauses, in dem etwas nicht stimmt.
Die Anlage kehrt die Rollen des üblichen Spukfilms um. Nicht die Unschuldigen werden heimgesucht, sondern ein Mann, dem schwerste Verbrechen vorgeworfen werden und der sich der Strafe entzogen hat. Das Übernatürliche übernimmt damit eine Aufgabe, an der das Gericht gescheitert ist. Zugleich erzeugt Enriques Alzheimer eine Unsicherheit, die das Publikum mitnimmt: Was er sieht und hört, könnte ebenso Ausdruck seiner Krankheit wie tatsächliche Heimsuchung sein. So bleiben Schuld, Erinnerung und Verdrängung eng miteinander verwoben.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 bewegt sich die Durchschnittsbewertung im soliden Mittelfeld. Einige hundert Stimmen stehen hinter diesem Wert. Für einen Film, der Horrorelemente mit einem ernsten politischen Stoff verbindet, ist diese Aufnahme bezeichnend: Er bedient Genreerwartungen nur teilweise und verlangt Aufmerksamkeit für die Geschichte dahinter. Sieben Jahre nach dem Erscheinen zeigt er, wie sich das Horrorgenre nutzen lässt, um über Gewalt, Straflosigkeit und die Last der Vergangenheit zu erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- María Mercedes Coroy als Alma
- Sabrina De La Hoz als Natalia
- Margarita Kénefic als Carmen
- Julio Díaz als Enrique
- María Telón als Valeriana
- Juan Pablo Olyslager als Letona
- Ayla-Elea Hurtado als Sara
- Enrique Argüello als Abogado
- Alejandra Colom als Periodista
- Marvin Coroy als Intérprete
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