La freccia azzurra (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Enzo D'Alò |
|---|---|
| Genre | Familie, Animation, Fantasy |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-12-05 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (114 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eigentlich soll die Befana, die an Weihnachten die Geschenke bringt, dafür sorgen, dass alle braven Kinder ihre Spielsachen bekommen. Doch sie wird krank und muss die Aufgabe abgeben. An ihre Stelle tritt Scarafoni, der die Auslieferung übernimmt – allerdings mit einem ganz anderen Plan im Hinterkopf, von dem nur die Spielsachen selbst wissen. Statt sie zu den Kindern zu bringen, will er sie meistbietend verkaufen. Für die Spielzeuge bleibt nur ein Ausweg: Sie müssen sich selbst auf den Weg machen, um Scarafoni zu entkommen und die Kinder zu finden, zu denen sie eigentlich gehören.
Entstehungsgeschichte
„La freccia azzurra“ entstand 1996 unter der Regie von Enzo D'Alò und ist ein Animationsfilm für die ganze Familie, angesiedelt zwischen Fantasy und Weihnachtserzählung. Zur Besetzung der italienischen Originalfassung gehören Alida Milana, Lella Costa, Monica Bertolotti und Dario Fo.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verlagert die Perspektive weg von den Kindern, die auf ihre Geschenke warten, hin zu den Spielsachen selbst, die zu Handelnden werden. Damit verbindet der Film die Weihnachtserzählung mit einem klassischen Abenteuermotiv: einer Gruppe, die sich gegen eine Figur mit eigennützigen Absichten behaupten muss. Das Fantasy-Element ergibt sich aus der Vorstellung belebter Gegenstände, während das Familiengenre den Ton bestimmt – die Auseinandersetzung zwischen Gier und Fürsorge wird kindgerecht, aber mit klaren moralischen Fronten erzählt. Das Schlagwort Weihnachten macht deutlich, dass der Film fest an das Fest und seine Bräuche gebunden ist, statt es nur als Kulisse zu nutzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragend breiten Rezeptionsbereich. Seit seinem Erscheinen 1996 sind mittlerweile fast drei Jahrzehnte vergangen, was ihn innerhalb der Weihnachtsanimationsfilme zu einem älteren Vertreter macht. Innerhalb der Familien- und Fantasy-Animation zum Thema Weihnachten steht er mit seiner Perspektive der Spielsachen und dem italienischen Ursprung als ein eigenständiger Beitrag zu einem Genre, das international meist von anderen Traditionen geprägt ist.
Bilder





Besetzung & Stab
- Alida Milana als Francesco (voice)
- Lella Costa als La Befana (voice)
- Monica Bertolotti als Spicciola (voice)
- Dario Fo als Scarafoni (voice)
- Roberto Stocchi als Orsacchiotto di peluche (voice)
- Vittorio Amandola als Capitano Mezza Barba (voice)
- Pino Ammendola als Pastelli blu e verde (voice)
- Vittorio Battarra als Capostazione (voice)
- Rodolfo Bianchi als Generale (voice)
- Fabio Boccanera als Lesto (voice)
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Verfügbarkeit
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