La chimera (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alice Rohrwacher |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Komödie |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-10-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 4.933.288 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (629 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Arthur ist Archäologe, Engländer und gerade aus dem Gefängnis entlassen. Die Suche, die ihn umtreibt, gilt seiner verstorbenen Geliebten Beniamina. Zurück in Freiheit trifft er wieder auf seine unberechenbare Bande von Tombaroli-Komplizen, ein fröhliches Kollektiv umherziehender Grabräuber, die davon leben, etruskische Gräber zu plündern und die ausgegrabenen antiken Schätze weiterzureichen. Arthur teilt ihr Interesse nur äußerlich. An den Artefakten liegt ihm nichts; was er sucht, ist ein legendäres Tor zur Unterwelt, und damit ein Weg zu Beniamina. Aus dieser Verschiebung des Motivs bezieht die Geschichte ihre Spannung, denn dieselbe Tätigkeit bedeutet für ihn etwas völlig anderes als für seine Begleiter.
Entstehungsgeschichte
Alice Rohrwacher inszenierte den 2023 erschienenen Film. In den Rollen sind Josh O'Connor, Carol Duarte, Alba Rohrwacher und Isabella Rossellini zu sehen. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama, Fantasy und Komödie, und diese Zusammenstellung erklärt viel über die Anlage. Das Grabräuberhandwerk liefert komische Möglichkeiten, weil es in einem ausdrücklich fröhlichen Kollektiv betrieben wird. Das Drama liegt in Arthurs Trauer, die er nicht abzulegen bereit ist. Das fantastische Element schließlich steckt im Tor zur Unterwelt, das als legendär eingeführt wird, ohne dass geklärt wäre, ob es existiert. Genau diese Unentschiedenheit hält die drei Register zusammen: Was der Bande Beute ist, ist Arthur ein Durchgang. Auch die Sprache weist in diese Richtung, wenn von Legenden, von Schätzen und von einem Kollektiv die Rede ist, das sein Tun nicht rechtfertigen muss.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 liegt die Bewertung deutlich über dem Durchschnitt, die Stimmenzahl bleibt bei einem noch jungen Titel naturgemäß begrenzt. Drei Jahre nach dem Erscheinen deutet das Verhältnis auf einen Film hin, der ein kleineres Publikum erreicht, dieses aber überzeugt: eine Konstellation, wie sie bei Stoffen zwischen Milieuschilderung und Fantastik häufiger auftritt. Die Einordnung im Genre fällt entsprechend schwer, weil der Titel keiner seiner drei Zuordnungen allein folgt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Josh O'Connor als Arthur
- Carol Duarte als Italia
- Alba Rohrwacher als Spartaco
- Isabella Rossellini als Flora
- Vincenzo Nemolato als Pirro
- Lou Roy-Lecollinet als Melodie
- Giuliano Mantovani als Jerry
- Gian Piero Capretto als Mario
- Melchiorre Pala als Melchiorre
- Ramona Fiorini als Fabiana
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Verfügbarkeit
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