La belle saison - Eine Sommerliebe (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Catherine Corsini |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-08-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (367 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frankreich in den Siebzigern. Delphine ist 23 Jahre alt und hat genug von der Enge des elterlichen Bauernhofs. Sie geht nach Paris, weil sie sich dort ein Leben ohne ländliche Engstirnigkeit und ohne überkommene Moralvorstellungen erhofft. In der Stadt schließt sie sich einer Gruppe von Frauen an, die für ihre Rechte kämpfen, und begegnet dort der lebhaften Carole.
Aus der Freundschaft wird schnell mehr, eine zarte Liebe, die gerade erst beginnt, als ein Anruf von zu Hause alles unterbricht. Der Vater ist erkrankt, die Mutter braucht Hilfe auf dem Hof, und eine baldige Rückkehr nach Paris scheint für Delphine ausgeschlossen, wenn sie ihre Familie nicht im Stich lassen will. Carole reist ihr kurzerhand hinterher. Was auf dem Land als glücklicher, leidenschaftlicher Sommer beginnt, wird für beide Frauen bald zur Zerreißprobe.
Entstehungsgeschichte
Catherine Corsini hat das Drama inszeniert, das 2015 erschien und international auch unter dem Titel „Summertime“ bekannt ist. Zur Besetzung gehören Izïa Higelin, Cécile de France, Noémie Lvovsky und Laetitia Dosch. Mit drei weiteren Frauennamen neben Higelin ist das Ensemble ganz auf weibliche Figuren ausgerichtet, was zur Geschichte einer Frauenbewegung und einer Liebe zwischen zwei Frauen passt. Für Zuschauer ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm greifen hier eng ineinander. Die Liebesgeschichte ist nicht bloß privates Glück, sondern steht in Spannung zu zwei Welten: der politisch bewegten Hauptstadt, in der Freiheit eingefordert wird, und dem Bauernhof, auf dem Pflicht und Herkunft das Leben bestimmen. Die Erzählung wandert von einem Ort zum anderen und trägt damit den Konflikt in die Landschaft selbst.
Auffällig ist, dass die Krise nicht von außen durch Feinde ausgelöst wird, sondern durch Loyalität. Delphine muss zwischen Familie und eigener Lebensentscheidung wählen, und Carole bringt mit ihrem Nachreisen die Stadt gewissermaßen aufs Land. Der Sommer als Zeitraum gibt dem Ganzen eine natürliche Begrenzung, die von Anfang an ein Ende ahnen lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten liegt der Film im soliden oberen Mittelfeld, getragen von einigen hundert Stimmen und damit von einer noch überschaubaren Basis. Seit dem Erscheinen sind 11 Jahre vergangen. Innerhalb des Liebesdramas gehört er zu jenen Titeln, die eine gleichgeschlechtliche Beziehung mit einem konkreten historischen und gesellschaftlichen Hintergrund verbinden und das Private ausdrücklich als politisch begreifen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Izïa Higelin als Delphine
- Cécile de France als Carole
- Noémie Lvovsky als Monique
- Laetitia Dosch als Adeline
- Kévin Azaïs als Antoine
- Loulou Hanssen als Françoise
- Benjamin Bellecour als Manuel
- Sarah Suco als Fabienne
- Calypso Valois als Charlotte
- Natalie Beder als Marie-Laure
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Verfügbarkeit
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