La Bête - Die Bestie (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Walerian Borowczyk |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Horror, Liebesfilm |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-08-20 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (189 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht ein altes Landhaus samt Familie, in dessen Umfeld sich eine Legende hält: Vor rund zweihundert Jahren soll sich die frühere Besitzerin des Anwesens im nahen Wald mit einem Wesen eingelassen haben, halb Mensch, halb Wolf, das sich dort verborgen hielt und von Lämmern lebte. Eine junge Frau mit lebhafter Vorstellungskraft wird zur Trägerin dieser Geschichte, die sich dem Publikum über Rückblenden und Traumsequenzen erschließt statt über eine geradlinige Handlung. Realität und Einbildung verschwimmen dabei bewusst, sodass sich Anfang und Ende der eigentlichen Legende nie ganz trennen lassen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1975 unter der Regie von Walerian Borowczyk. Zur Besetzung gehören Sirpa Lane, Lisbeth Hummel, Elisabeth Kaza und Pierre Benedetti. In Deutschland ist der Titel ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Fantasy, Horror und Liebesfilm macht deutlich, dass es hier nicht um ein klar umrissenes Genrekino geht, sondern um eine Erzählung, die sich zwischen den Kategorien bewegt. Die Struktur aus Traumsequenzen, Rückblenden und der überbordenden Fantasie einer jungen Frau erlaubt es, das Fabelhafte der Mensch-Wolf-Legende und die sinnliche Ebene der Geschichte ineinander zu verschränken, ohne dass beides eindeutig voneinander getrennt würde. Dass die Handlung an einem ländlichen Anwesen mit einer über Generationen weitergegebenen Legende ansetzt, verleiht dem Stoff eine mythische, zeitlose Grundierung, während die explizite Ausrichtung des Liebesfilm-Elements die Grenze zwischen Arthouse-Erzählung und expliziterem Kino bewusst offen lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer eher überschaubaren, niedrigen dreistelligen Zahl an Stimmen bewegt sich der Titel im unteren Mittelfeld und spricht offenbar ein begrenztes, aber beständiges Publikum an. Seit der Entstehung 1975 sind mittlerweile deutlich mehr als vier Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in die Filmgeschichte der 1970er Jahre einordnet, eine Zeit, in der die Vermischung von Arthouse-Ästhetik und expliziteren Elementen im europäischen Kino kein Einzelfall war. Innerhalb der Horror- und Fantasy-Landschaft nimmt der Titel durch seine traumartige, assoziative Erzählweise eine Randposition ein, die sich klassischeren Genrekonventionen entzieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sirpa Lane als Romilda de l'Esperance
- Lisbeth Hummel als Lucy Broadhurst
- Elisabeth Kaza als Virginia Broadhurst
- Pierre Benedetti als Mathurin de l'Esperance
- Guy Tréjan als Marquis Pierre de l'Esperance
- Roland Armontel als Priest
- Marcel Dalio als Duc Rammendelo
- Robert Capia als Roberto
- Pascale Rivault als Clarisse De l'Esperance
- Hassane Fall als Ifany
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Verfügbarkeit
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