L'immensità - Meine fantastische Mutter (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Emanuele Crialese |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-09-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 3.017.227 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (236 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rom in den 1970er Jahren: Die Familie Borghetti bezieht eine neue Wohnung in einem der frisch errichteten Komplexe der Stadt, hoch oben mit Blick über die Dächer. Der äußere Aufstieg täuscht über die innere Lage hinweg, denn zwischen Clara und Felice ist die Liebe erloschen, ohne dass sich beide trennen könnten. Clara sucht Halt bei ihren drei Kindern, vor allem bei der ältesten Tochter Adri, die sich in der neuen Umgebung den anderen Kindern bewusst als Junge vorstellt. Diese Entscheidung rührt an etwas Grundsätzlichem in der Familie und bringt das ohnehin brüchige Gefüge an einen Punkt, an dem es zu zerbrechen droht.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2022, Regie führte Emanuele Crialese. In den Hauptrollen sind Penélope Cruz als Clara und Vincenzo Amato als Felice zu sehen, Luana Giuliani spielt die Tochter Adri, Aurora Quattrocchi ist ebenfalls Teil der Besetzung. Freigegeben ist das Drama ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Drama angelegt, verzichtet der Film auf äußere Zuspitzungen zugunsten eines familiären Kammerspiels. Die Konstellation aus einer Mutter, die sich von ihrem Mann entfremdet hat, und einem Kind, das seine eigene Identität jenseits vorgegebener Rollen sucht, verschränkt zwei Themen: die Erschöpfung einer Ehe und das Aufbegehren gegen festgelegte Zuschreibungen. Dass beide Handlungsstränge über die Beziehung zwischen Clara und Adri zusammengeführt werden, macht deutlich, dass es weniger um äußere Ereignisse als um innere Verschiebungen innerhalb der Familie geht. Die Wahl der 1970er Jahre als Zeitrahmen und die neu gebauten Wohnkomplexe Roms liefern dabei den Hintergrund, vor dem sich private Enge und gesellschaftlicher Aufbruch berühren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2022 sind bislang drei Jahre vergangen, der zeitliche Abstand ist also noch gering. Innerhalb des Dramengenres reiht sich der Titel in eine Tradition familiär angelegter Erzählungen ein, die persönliche Krisen mit Fragen von Identität verknüpfen, ohne dabei auf große äußere Konflikte zurückzugreifen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Penélope Cruz als Clara
- Luana Giuliani als Adri/Andrea
- Vincenzo Amato als Felice
- Aurora Quattrocchi als Bisnonna
- Elena Arvigo als Ada
- Laura Nardi als Donna Pía
- Francesco Casisa als Molester #1
- Filippo Pucillo als Molester #2
- Patrizio Francioni als Gino
- Penélope Nieto Conti als Sara
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Verfügbarkeit
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