L'Armée du crime (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Guédiguian |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 139 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-09-16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (118 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris unter deutscher Besatzung: Der Arbeiter und Dichter Missak Manouchian übernimmt die Führung einer Gruppe sehr junger Männer und einer Frau, die aus Ungarn, Polen, Rumänien, Spanien, Italien und Armenien stammen und jüdischen Glaubens sind. Sie kämpfen im Untergrund für ein Frankreich, das sie als Land der Menschenrechte lieben, und werden zu Widerstandskämpfern, die unter Lebensgefahr Anschläge gegen die Besatzer und ihre Kollaborateure verüben. Die französische Polizei reagiert mit verstärktem Personal, Überwachung, Denunziation, Erpressung und Folter. Am Ende steht ein Todesurteil gegen zweiundzwanzig Männer und eine Frau im Februar 1944, begleitet von einer Propagandaaktion, die die Gruppe als „Armee des Verbrechens“ brandmarkt – ihre Gesichter auf rotem Grund plakatiert in den Städten des Landes.
Entstehungsgeschichte
„L'Armée du crime“ entstand 2009 unter der Regie von Robert Guédiguian. Der Kriegsfilm mit Elementen von Drama und Historie versammelt Simon Abkarian, Virginie Ledoyen, Robinson Stévenin und Lola Naymark in den zentralen Rollen.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Kriegsfilm, Drama und historischer Erzählung verweist auf einen Stoff, der reale Ereignisse in eine dramatische Form bringt, ohne sie ins rein Fiktive zu verschieben. Die Zusammensetzung der Besetzung mit Figuren unterschiedlichster Herkunft spiegelt die im Text beschriebene Gruppe selbst: eine Widerstandszelle aus Menschen verschiedenster Nationalitäten, die eint, was sie für Frankreich empfinden. Die Erzählung bewegt sich zwischen Untergrundhandlung und der zunehmenden Verschärfung der Verfolgung, was der Geschichte eine Struktur aus wachsendem Druck und unausweichlichem Ausgang verleiht, den der Film selbst am Ende benennt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit rezipierter Beitrag zum Genre des historischen Kriegsdramas einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 2009 sind inzwischen mehr als fünfzehn Jahre vergangen, was den Film in eine mittlere Distanz zur Gegenwart rückt, ohne dass sich daraus weitere Aussagen über seine Wirkung ableiten lassen. Innerhalb des Genres reiht er sich in jene Filme ein, die Widerstandsgeschichten aus der Zeit der Besatzung erzählen und dabei auf eine Gruppe statt auf eine einzelne Figur fokussieren.
Bilder




Besetzung & Stab
- Simon Abkarian als Missak Manouchian
- Virginie Ledoyen als Mélinée Manouchian
- Robinson Stévenin als Marcel Rayman
- Lola Naymark als Monique Stern
- Adrien Jolivet als Henri Krasucki
- Pierre Niney als Henri Keltekian
- Olga Legrand als Olga Bancic
- Alexandru Potocean als Alexandre le mari d'Olga
- Jean-Pierre Darroussin als Inspecteur Pujol
- Yann Trégouët als Commissaire David
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Verfügbarkeit
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