Das Haus am Meer (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Guédiguian |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-11-29 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (126 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein schwerer Krankheitsfall bringt drei Geschwister an den Ort ihrer Kindheit zurück: einen kleinen Küstenort nahe Marseille. Angèle, eine gefeierte Theaterschauspielerin, und Joseph, ein idealistischer Gewerkschaftler, kehren an die Seite ihres Bruders Armand zurück, der seit Jahren allein das familieneigene Restaurant führt. Gemeinsam stehen sie vor der Frage, was aus dem Haus, dem Restaurant und ihrem kranken Vater werden soll. Die Rückkehr an den vertrauten Ort weckt Erinnerungen, freudige wie schmerzhafte, und lässt die drei nach Jahren der Entfremdung wieder zueinanderfinden.
Entstehungsgeschichte
„Das Haus am Meer“ entstand 2017 unter der Regie von Robert Guédiguian. In den Hauptrollen sind Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan und Jacques Boudet zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte konzentriert sich auf ein enges familiäres Setting: ein Elternhaus, ein Restaurant, drei Geschwister mit sehr unterschiedlichen Lebenswegen. Aus dieser überschaubaren Konstellation heraus entfaltet sich ein Drama, das persönliche Erinnerung und gesellschaftliche Fragen miteinander verknüpft: Generationenkonflikte, auseinandergedriftete Familien, Klassenunterschiede und die Situation von Geflüchteten klingen an. Die Anlage als Kammerspiel an einem einzigen, biografisch aufgeladenen Ort erlaubt es, große Themen im Kleinen zu verhandeln, ohne den familiären Kern der Handlung zu verlassen. Dass die Besetzung aus wiederkehrenden Figuren-Konstellationen besteht, die auf enge Beziehungen zueinander ausgelegt sind, unterstreicht den intimen, gesprächsbetonten Charakter der Erzählung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dessen, was Zuschauer zu europäischen Familiendramen dieser Art zurückmelden. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Film in eine Reihe europäischer Dramen einordnet, die sich mit gesellschaftlichem Wandel über die private, familiäre Ebene nähern. Die schmale Stimmenbasis deutet darauf hin, dass der Titel eher ein Nischenpublikum erreicht hat als ein breites.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ariane Ascaride als Angèle Barberini
- Jean-Pierre Darroussin als Joseph
- Gérard Meylan als Armand
- Jacques Boudet als Martin
- Anaïs Demoustier als Bérangère
- Robinson Stévenin als Benjamin
- Yann Trégouët als Ivan
- Geneviève Mnich als Suzanne
- Fred Ulysse als Maurice
- Diouc Koma als The Officer
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Verfügbarkeit
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