Kuroneko (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kaneto Shindō |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Horror |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-02-24 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (240 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Zeit der Jidai-geki, während einer der zahllosen Bürgerkriege Japans, leben eine Frau und ihre Schwiegertochter allein auf einem Landgut, während der Mann und Sohn in den Krieg gezogen ist. Eine Gruppe herrenloser Samurai überfällt das Haus, vergewaltigt und tötet die beiden Frauen und steckt das Anwesen in Brand. Am folgenden Tag streift eine schwarze Katze, kuroneko, durch die verkohlten Trümmer und die Überreste der beiden Toten. Bald darauf werden in der Umgebung Samurai aufgefunden, ausgeblutet in den Wäldern. Die Frauen sind zurückgekehrt, um sich für das erlittene Unrecht zu rächen, und locken reisende Soldaten in den Tod. Der Statthalter Raiko schickt den Samurai Gintoki los, um die Vorfälle aufzuklären – eine Suche, die ihn zu einer bitteren Erkenntnis über die beiden Rächerinnen führt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1968 unter der Regie von Kaneto Shindō. In den Hauptrollen sind Nakamura Kichiemon II, Nobuko Otowa, Kiwako Taichi und Kei Satō zu sehen. Er ist als Spielfilm angelegt und den Genres Drama, Fantasy und Horror zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus historischem Kriegsdrama und Geistergeschichte verweist auf eine Erzählung, die reale Gewalt und übernatürliche Vergeltung eng verschränkt. Dass die Rache von den Opfern selbst ausgeht und sich gegen eine ganze Gruppe von Kriegern richtet, verleiht der Geschichte einen sozialen Unterton: Gewalt gegen Wehrlose erzeugt eine Bedrohung, die auch die Täter nicht mehr unterscheidet. Die späte Wendung, dass der ermittelnde Samurai die Rächerinnen persönlich kennt, macht aus der Jagd eine familiäre Konfrontation und verschiebt den Film vom reinen Schauerstück zur Tragödie.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im oberen Bereich, auch wenn die Basis für eine breite Einschätzung schmal bleibt. Seit der Entstehung 1968 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, in denen sich der Film als Beispiel japanischer Genrekinos zwischen Historiendrama und Horror hält, ohne dass sich an der schmalen, aber stabilen Bewertungslage viel verändert hätte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kichiemon Nakamura II als Gintoki
- Nobuko Otowa als Yone
- Kiwako Taichi als Shige
- Kei Satō als Raiko
- Taiji Tonoyama als Farmer
- Rokkō Toura als Samurai
- Hideo Kanze als Mikado
- Eimei Esumi als Subordinate
- Shōji Ōki als Subordinate
- Kentarô Kaji als Subordinate
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Verfügbarkeit
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