Kolya (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jan Svěrák |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-05-15 |
| Budget | 1.031.764 $ |
| Einspielergebnis | 7.566.841 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (220 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frantisek Louka war einmal Konzertmusiker, jetzt verdient er sein Geld als Geiger bei Beerdigungen im städtischen Krematorium. Von einem großen Auto und einer Reise träumt er, doch das Geld fehlt. Eine Gelegenheit scheint sich zu bieten, als er sich überreden lässt, die Cousine eines Bekannten zu heiraten, damit die Frau die tschechische Staatsbürgerschaft erhält. Für Louka verspricht das eine Summe Geld ohne weitere Verpflichtungen. Dann verschwindet seine neue Frau plötzlich und lässt ihren kleinen Sohn zurück. Der Junge heißt Kolya, und mit seiner unbekümmerten Art bringt er den mürrischen Louka dazu, sein Leben neu zu betrachten.
Entstehungsgeschichte
"Kolya" entstand 1996 unter der Regie von Jan Svěrák. In den Hauptrollen sind Zdeněk Svěrák, Андрей Халимон, Libuše Šafránková und Ondřej Vetchý zu sehen. Der Film verbindet Drama und Komödie und erzählt die Geschichte um Louka und Kolya über eine Spielfilmlänge.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie erlaubt es der Geschichte, ernste Themen wie Einsamkeit, berufliches Scheitern und plötzliche Verantwortung mit leichteren, warmherzigen Tönen zu verbinden. Dass ein erwachsener, in sich zurückgezogener Mann unvermittelt zum Ziehvater eines fremden Kindes wird, liefert den erzählerischen Kern: Zwei Figuren, die einander eigentlich nichts angehen, müssen sich aneinander gewöhnen. Die Besetzung mit Zdeněk Svěrák als Louka neben einem kindlichen Gegenpart deutet an, dass der Film seine Spannung weniger aus äußerer Handlung als aus dem langsamen Wandel einer Beziehung zieht. Die Nebenfiguren um Libuše Šafránková und Ondřej Vetchý runden das gesellschaftliche Umfeld ab, in dem sich Loukas Leben abspielt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeigt sich, dass "Kolya" bei jenen, die ihn gesehen haben, überwiegend positiv aufgenommen wird, ohne dass sich daraus ein Massenpublikum ablesen ließe. Seit der Entstehung 1996 sind mittlerweile fast drei Jahrzehnte vergangen, der Film bleibt jedoch als Beispiel für eine Tragikomödie interessant, die private Schicksale in den Vordergrund stellt statt große Ereignisse. Innerhalb der Kombination aus Drama und Komödie zählt er zu jenen Werken, die von der Chemie zwischen einer erwachsenen und einer kindlichen Figur getragen werden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Zdeněk Svěrák als František Louka
- Andrei Khalimon als Kolya
- Libuše Šafránková als Klára
- Ondřej Vetchý als Brož
- Stella Zázvorková als Mom
- Ladislav Smoljak als Houdek
- Irina Bezrukova als Nadezda
- Silvia Šuvadová als Blanka
- Liliyan Malkina als Aunt Tamara
- Karel Heřmánek als Musil
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