Körper und Seele (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ildikó Enyedi |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Fantasy |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (634 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Schlachthaus in Budapest: Mária ist neu hier, und als Qualitätskontrolleurin wird sie nicht sonderlich nett empfangen. Sie ist autistisch und hält sich deshalb besonders genau an das, was in ihrem Handbuch steht. Fast alle Kollegen meiden sie; nur mit dem halbseitig gelähmten Finanzchef Endre versteht sie sich. Zwischen den beiden entsteht ein Verhältnis, das ungewöhnlicher ist, als es zunächst den Anschein hat. Als ein Präparat gestohlen wird, das für die Rinderzüchtung vorgesehen ist und die Libido der Tiere steigert, müssen sich alle Angestellten einem psychologischen Test unterziehen. Dessen Ergebnis belegt die besondere Verbindung zwischen Mária und Endre: Beide träumen Nacht für Nacht denselben Traum, in dem sie als Hirsche einander in einem verschneiten Wald begegnen.
Entstehungsgeschichte
Ildikó Enyedi inszenierte den Film, der 2017 erschien und englischsprachig als „On Body and Soul“ läuft. Alexandra Borbély, Morcsányi Géza, Tenki Réka und Ervin Nagy sind darin zu sehen. Die Freigabe gilt ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Liebesfilm und Fantasy ergeben eine ungewöhnliche Mischung, und die Nahtstelle ist klar erkennbar: Der geteilte Traum ist das fantastische Element, alles andere bleibt im nüchternen Betrieb eines Schlachthauses verankert. Dieser Gegensatz – Kälte und Routine hier, ein verschneiter Wald dort – trägt die Geschichte. Bemerkenswert ist zudem, dass die Annäherung nicht über Gespräche zustande kommt, sondern über etwas, das beide gar nicht steuern können, und dass ausgerechnet ein bürokratischer Vorgang es ans Licht bringt.
Einordnung & Wirkung
7,2 von 10 sind ein deutlich positives Urteil, wenn auch auf einer noch schmalen Stimmenbasis. Neun Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein vergleichsweise junger Titel, dessen Anlage sich weniger über sein Genre erschließt als über seinen Ton. Zwischen Liebesfilm und Drama gehört er zu den leisen Vertretern, die ihre Figuren beobachten, statt sie vorzuführen; das fantastische Motiv dient dabei nicht dem Effekt, sondern der Verbindung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alexandra Borbély als Mária
- Morcsányi Géza als Endre
- Réka Tenki als Klára
- Ervin Nagy als Sándor
- Zoltán Schneider als Jenő
- Tamás Jordán als Mária's Childhood Doctor
- Itala Békés als Zsóka
- Éva Bata als Köves Jutka
- Pál Mácsai als Detective
- Zsuzsa Járó als Zsuzsa
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Verfügbarkeit
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