Kikis kleiner Lieferservice (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hayao Miyazaki |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Fantasy |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-07-29 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 6.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.493.017 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (4.737 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Einer alten Hexentradition folgend verlässt die kleine Hexe Kiki ihre Familie und ihre Freunde, um in einer fremden Stadt ihre Kräfte zu vervollkommnen. Begleitet wird sie nur von ihrem schwarzen Kater Jiji. Durch einen glücklichen Zufall findet sie bei einer Bäckerfamilie Unterkunft und fasst den Entschluss, einen eigenen Betrieb zu eröffnen: einen Lieferservice, den sie mit ihrer Flugfähigkeit betreiben will. Nach kleineren Startschwierigkeiten kommen die ersten Aufträge, und das Geschäft entwickelt sich gut. Schwerer wiegt etwas anderes — die Einsamkeit in der großen Stadt und das Bewusstsein, anders zu sein als die anderen Kinder, machen Kiki zunehmend zu schaffen. Ihr Lieferservice und die neu gewonnenen Freunde helfen ihr, auch schwierige Situationen zu bewältigen.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1989 unter der Regie von Hayao Miyazaki. Die Sprechbesetzung führt Minami Takayama an, dazu kommen Rei Sakuma, Kappei Yamaguchi und Keiko Toda. Die Altersfreigabe liegt bei 0 Jahren, der Film ist damit ohne Einschränkung zugänglich.
Hinter den Kulissen
Animation, Familie und Fantasy greifen hier auf eine Weise ineinander, die den Fantasy-Anteil bemerkenswert klein hält. Das Zauberhafte beschränkt sich im Kern auf eine einzige Fähigkeit, und diese Fähigkeit wird nicht für Abenteuer eingesetzt, sondern für Arbeit: Kiki gründet ein Gewerbe. Damit verschiebt sich der Konflikt vom Äußeren ins Innere. Nicht ein Gegner steht im Weg, sondern das Alleinsein, die Fremdheit und der Druck, sich zu bewähren. Dass der Film ohne Altersbeschränkung freigegeben ist, passt zu dieser Anlage — die Schwierigkeiten sind ernst, aber sie werden nicht über Bedrohung erzählt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 bei mehreren tausend Stimmen liegt die Bewertung deutlich über dem Mittelfeld und gehört zu den höheren Werten, die bei dieser Stimmenzahl erreicht werden. Ein solches Ergebnis entsteht selten aus Begeisterung einzelner Gruppen, sondern setzt breite Zustimmung voraus. Seit dem Erscheinen 1989 sind 37 Jahre vergangen. Innerhalb des Animationsbereichs steht der Film für eine Erzählweise, die auf ruhige Alltagsbeobachtung setzt statt auf große Handlungsbögen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Minami Takayama als Kiki / Ursula (voice)
- Rei Sakuma als Jiji (voice)
- Kappei Yamaguchi als Tombo (voice)
- Keiko Toda als Osono (voice)
- Mieko Nobusawa als Kokiri (voice)
- Koichi Miura als Okino (voice)
- Haruko Katō als Old Lady (voice)
- Hiroko Seki als Bertha (voice)
- Yuriko Fuchizaki als Ketto (voice)
- Koichi Yamadera als Bakery Worker / Policeman (voice)
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Verfügbarkeit
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