Kidnapping Stella (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Thomas Sieben |
|---|---|
| Genre | Thriller |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-06-29 |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (444 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am helllichten Tag, mitten auf der Straße, entführen zwei maskierte Männer eine junge Frau. Sie fesseln und knebeln sie und bringen sie in eine verlassene, schallisolierte Wohnung. Die Entführte heißt Stella und ist die Tochter eines Millionärs.
Ihre Entführer, der kaltblütige Vic und sein Komplize Tom, haben einen minutiösen Plan ausgearbeitet. Jeder Schritt scheint durchdacht. Doch sie haben eine Rechnung ohne ihr Opfer gemacht: Stella ist kein typisches Opfer und denkt nicht daran, sich zu ergeben. Wie sich das Kräfteverhältnis zwischen den drei Beteiligten verschiebt, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
Thomas Sieben inszenierte den Thriller, der 2019 veröffentlicht wurde. Zu sehen sind Max von der Groeben, Clemens Schick, Jella Haase und Jarrod Pistilli.
Der Titel „Kidnapping Stella" benennt die Tat und das Opfer ohne Umschweife. Er verzichtet auf jede Andeutung und stellt die Entführung als Kern der Handlung heraus.
Hinter den Kulissen
Als reiner Thriller eingeordnet, konzentriert sich der Film ganz auf Spannung. Seine Anlage ist bewusst eng gehalten: eine abgeschlossene Wohnung, zwei Täter, eine Gefangene. Diese Beschränkung auf wenige Figuren und einen Ort erzeugt eine dichte, beklemmende Atmosphäre.
Der besondere Reiz liegt in der Frage der Kontrolle. Die Entführer haben alles geplant, doch ein Plan rechnet selten mit dem Widerstand eines Menschen. Indem Stella sich weigert, sich in ihre Rolle zu fügen, wird aus einer scheinbar klaren Lage ein Machtkampf. Auch das Verhältnis zwischen dem kühlen Vic und seinem Mittäter Tom birgt Spannungspotenzial, denn zwei Personen mit einem gemeinsamen Plan müssen einander vertrauen können. Gerade in einem so begrenzten Raum wird jede Verschiebung zwischen den Figuren unmittelbar spürbar.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 5,3 von 10 und damit im unteren Mittelfeld. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, die eher zurückhaltend urteilen.
Sieben Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Entführungsthrillern, die auf eine reduzierte Kulisse und eine überschaubare Figurenkonstellation setzen. Solche Geschichten leben vom Spiel mit Macht und Ohnmacht auf engstem Raum.
Bilder




Besetzung & Stab
- Max von der Groeben als Tom
- Clemens Schick als Vic
- Jella Haase als Stella
- Jarrod Pistilli als Vic
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Verfügbarkeit
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